Archiv für den Monat: Januar 2006

Marathonvorbereitung Woche 4

Jetzt startet die „heiße“ Phase. 12 Wochen vor dem Marathon gibt es keine Auszeit mehr.
Falls mich eine Erkältung niederringt, hat sich der Marathon erledigt.

Aktuelle Planung: Anfang April einen Halbmarathon (Berlin) als Generalproble und 3 Wochen nach dem
Marathon einen 10Km Lauf aus Belohnung.

Ich habe momentan ein wenig Zeitprobleme. Aber das wird sich legen. Wenn es der Außenminister der Bundesrepublik Deutschland (Fischer) geschafft hat Zeit fürs Training zu finden, sollte es ein freier Projektleiter erst recht schaffen…irgendwie…

Gute Pflichtenhefte

Ich schlage mich ja seit einigen Tagen mit einem, na sagen wir mal, optimierungsbedürftigen Pflichtenheft herum. Was sind eigentlich Qualitätsmerkmale für ein Pflichtenheft? Merkmale, jenseits der DIN Vorgaben und Struktur des Inhaltsverzeichnises.

Hier meine persönliche Liste. Ein gutes Pflichtenheft:

ist keine lästige Pflichtübung. Oft wird ein Pflichtenheft geschrieben, damit man dem Prozess genüge tut. Das hilft niemanden. Ein Pflichtenheft ist die letzte Möglichkeit der Kommunikation zwischen Fach- und Technikabteilung. Die anschließenden Feinkonzepte und IT-Architekturen versteht der Anforderer nicht mehr. Das Pflichtenheft ist *die* Chance dem Anforderer zu zeigen, dass man die Anforderungen verstanden hat und sogar weiß, wie man es löst.
ist der Zielgruppe angepasst. Wenn alle Leser wissen, was ein drehgepufferter Ringziehflansch ist, braucht man seine Leser nicht mit Erklärungen langweilen. Auf der anderen Seite hält man selber gerne Dinge für selbstverständlich, die für andere Menschen erstmal nicht klar sind.
Hat eine maximale Dokumentengröße von 70-100 Seiten. Ab 70 Seiten wird das Pflichenheft in mindestens drei Dokumente geteilt: Ein Übersichtsdokument sowie die einzelnen Dokumententeile.
ist Teil einer Kette. Jede einzelne Anforderung (jedes Feature) lässt sich komplett über alle Dokumente verfolgen. Ich kann also später zu jedem Wunsch im Lastenheft genau den zugehörigen Testfall benennen. Sinn macht es, jeder Anforderung eindeutig zu kennzeichnen (nummerierung etc.) Pflichtenheft, Feinkonzeption, Testdokumente etc. beziehen sich immer auf diese Bezeichnungen.
enthält kein unnötiges Geschwafel. Es geht nicht darum, durch Seitenzahlen zu beeindrucken. Manchmal reichen auch 3 Seiten aus, um einen komplexen Sachverhalt darzustellen. Kurzfassen ist eine Kunst! Wie schrieb schon Goethe: „Bitte verzeihen Sie den langen Brief, aber ich hatte wenig Zeit“
geht vom Großen ins Kleine.

Uff, ich bin also glücklich

Gut, dass mir der Test das sagt. Ich dachte schon, ich würde heute schlechte Laune haben. Aber da habe ich moch wohl geirrt…

Your Social Dysfunction:
Happy

You’re a happy person – you have a good amount of self-esteem, and are socially healthy. While this isn’t a social dysfunction per se, you’re definitely not normal. Consider yourself lucky: you walk that fine line between ’normal‘ and being outright narcissistic. You’re rare – which is something else to be happy about.

Take this quiz at QuizGalaxy.com

Please note that we aren’t, nor do we claim to be, psychologists. This quiz is for fun and entertainment only. Try not to freak out about your results.

Viertelfinale St.Pauli-Bremen

Was ich gestern gelernt habe: Die Bremer sind Weicheicher.

Natürlich waren die Bedingungen schwer. Natürlich ist es tragisch, wenn sich Klose verletzt, aber das man mit der Schulter beim Gegner einfädelt kann auch auf normalem Boden passieren.

Irgendwie sind die Vereine offenbar durch die ganzen Luxusarenen mit Bodenheizung verwöhnt. Irre ich mich, oder war es früher (als alles besser war, Twix noch Raider hieß und überhaupt) normal, bei Schnee zu spielen.?

Marathonvorbereitung Woche 3

Es ist zu kalt. Es ist einfach zu kalt.
Bzgl. angenehmer Temperaturen gleichen sich Motorrad fahren und Laufen: Zwischen 0 und 25 °C ist alles im grünen Bereich. Darunter oder darüber macht es keinen Spaß mehr.

Außerdem bin ich eine dicke, fette Qualle. Ich werde bald Stützräder für meinen Bauch brauchen. So wie bei manchen Dackeln welche von ihren überfürsorglichen Besitzern (Witwen denen man den Dackel aufgezwungen hat, damit sie das Haus wieder verlassen) gemästet wurden.

Winter ist ja prinzipiell toll – bei Sonnenschein auf der Skipiste. Aber aktuell bin ich einfach nur frustriert…

Projektvermittler-Flut

Wie ärgerlich. Diese Woche habe ich 5 Anfragen von Projektvermittlern bekommen. Da ich bin mind. Ostern komplett gebucht bin, musste ich ihnen leider absagen.
Statistisch gesehen habe ich damit die Anfrage für 2006 schon durch und werde keine weiteren Anfragen mehr bekommen.
Na super. Wenn ich also im Sommer keinen Auftrag habe, werde ich mich an diese Woche erinnern und ein paar Tränen vergießen …

Workflows orchestrieren oder choreographieren

In einer idealen Welt würde die komplette IT nur als Services bestehen welche offene Schnittstellen besitzen.

Leute, die erstmalig mit der Idee einer SOA konfrontiert werden, stellen folgende Frage: Wo liegt eigentlich das Wissen über den Geschäftsprozess? Kennen die einzelnen Services ihn selber (sprich, man ruft einen (Wrapper-)Service auf und der weiß, was zu tun ist)? Oder gibt es eine übergeordnete Instanz welche den Workflow kennt und die einzelnen Services sind sozusagen prozessblind?

Die Antwort: Kann man beides machen. In manchen Veröffentlichungen werden dafür folgende Begriffe benutzt: Choreographieren und Orchestieren.
Orchestieren: Eine zentrale Workflow-Engine besitzt das Prozesswissen. Die Services kennen keine Prozesse und rufen sich nicht gegenseitig auf. Angenommen, es gibt die Services „Kunde-Anlegen“, „Adresse-Prüfen“ und „Bonität-Prüfen“. So wird ein zentrale Workflow zuerst „Kunde-Anlegen“ und dann „Adresse-Prüfen“ aufrufen. Anschließend gibt es eine Regel in der WF-Engine die besagt, wenn Bestellwert>1000 dann „Bonität-Prüfen“ aufrufen.
Choreographieren: Die Services sind so mächtig, dass sie wissen, was zu tun ist. Der Service „Kunde-Anlegen“ aus dem oben genannten Beispiel würde also von sich aus den Service „Adresse-Prüfen“ aufrufen und das Ergebnis verarbeiten.

Dummerweise verwechsel ich die Begriffe immer wieder und google ist gerade auch keine Hilfe. Argh …

Pflichtenheft, zweiter Versuch

Nachdem der erste Versuch kein großer Erfolg war, lese ich jetzt die zweite Version.
… Und bin ein ganz klein wenig sauer.
Liebe Leute: Reviewprotokolle sollte man auch mal durchlesen! Wenn ihr zwar das Dokument an einigen Stellen erweitert, aber die monierten Stellen unverändert lasst. Wie soll ich dafür wohl eine Abnahme erteilen? Richtig: Gar nicht! Argh…