Archiv für den Monat: Dezember 2007

Hausmittel

Hausmittel gegen Halsschmerzen und Schluckbeschwerden:

– Gurgeln mit Salbeitee
– 1 Teelöffel Salz auf ein Glas heißes Wasser, gurgeln
– Salbeibonbons
– Heiße Milch mit Honig

Mein Arzt sagt, ich hätte es bald hinter mir. Aber ich würde gerne einfach wieder schlafen …

Kennt jemand noch einen Tipp? Bitte nicht die Sache mit den Zwiebeln und dem Zucker, das ist eklig.

Tja, ist es nicht seltsam, wie wir „echten Männer“ uns bei solchen Krankheiten verhalten? Angeblich wirken wir auf Frauen ja darum so weinerlich, weil Frauen 9-mal mehr Schmerzen ertragen können. Das kann es aber nicht sein.

Wir Jungs trennen ja klar zwischen den unerträglichen Schmerzen bei einer todbringenden Erkältung und den simplen physikalischen Schmerzen. Wenn man sich beim Handball-Spiel einen offenen Trümmerbruch im Wurfarm zuzieht, ist doch die erste Reaktion „Meinst Du, ich muss damit zum Arzt?“. Der Squash-Ball verwandelt das rechte Ohr in eine undefinierbare Maße? Kein Problem!

Ich glaube es liegt daran, dass man „physikalischen Schmerzen“ sehen und fühlen kann. Es ist ein „technisches Problem“ – und mit Technik kennen wir uns aus.

Aber wehe, wehe wenn es kleine, fiese Viren oder Bakterien sind. Dann wird selbst B.A. Baracus (Mr. T) zur Heulsuse.

Ich vermute, es liegt an der mangelnden Kontrolle. Wenn ich mir mit dem Hammer auf den Finger haue, ist das ein Vorgang, den ich verstehe. Falsch geziehlt, falsch getroffen, Strafe bekommen – alles klar.
Aber wenn mir plötzlich Schleim aus den Körperoffnungen austritt den ich da nicht reingetan habe, wenn meine (eh schon große Nase) plötzlich nicht mehr durch die Tür passt, wenn diese kleinen, unsichtbaren, bösen Viren meinen Körper zerfressen: Das kann man nicht kontrollieren. Den Hammer habe ich aus eigenem Antrieb in die Hand genommen. Die Viren habe ich aber nicht eingeladen.

Ich denke, das ist es. Jungs sind Kontrollfreaks. Entweder tief verborgen, oder sehr sichtbar. Aber sie wollen einfach die Kontrolle behalten. Darum wirft uns eine Erkältung immer so um. Neben den vordergründigen Krankheitssymptomen ist es die Schmach. Ich muss meinen Willen unsichtbaren, kleinen, Viren unterordnen. Das schmerzt.

So, und jetzt widme ich mich einem weiteren Hausmittel gegen Halsschmerzen:
Eine Packung Hagen-Dasz Baileys

Umzugsregeln

Regel 1: Den Flaschenöffner nicht zuerst einpacken (und alles, was als Flaschenöffner dienen könnte)

Regel 2: Pflaster zuletzt einpacken.

Regel 2 ist für mich sehr, sehr wichtig. Ich entstamme einer langen Reihe von Freizeithandwerkern mit Hang zur Selbstverstümmlung. Mein Vater hatte, solange ich mich erinnern kann, immer mindestens einen Fingernagel blau – abgerutschter Hammer. Meine Spezialität sind abgerissene Fingernägel. Ich scheine aber nochmal Glück gehabt zu haben. Der Klapptisch hat nicht ganze Arbeit geleistet.

Schon klar, warum ich Berater und nicht Handwerker geworden bin …

Schäuble mal wieder

So langsam wird der Mensch echt gefährlich:

Diejenigen die meinen, Guantanamo sei nicht die richtige Lösung, müssen bereit sein, darüber nachzudenken was die bessere Lösung ist. Denn allein mit der Kritik ist kein Problem gelöst.

(Quelle)

Richtig. Wir erinnerun uns. Schäuble würde die ja einfach gerne sofort erschießen.

Wie ich schon vor einem Jahr schrieb. Wir sind auf dem besten Weg, das die Terroristen gewinnen.
Wir verraten, was uns wichtig ist: Die Freiheit.

43 Millionen

Momentan findet man ja im Fernsehen ständig Berichte über Leute, denen ein Lottogewinn nur Unglück gebracht hat.

Also, mich würden die 43 Millionen nicht unglücklich machen. Ihr braucht also gar nicht mehr zu tippen, ich bin jetzt dran.

Luxus Projektwohnung

Wer länger als Berater beim Kunden vor Ort ist, will irgendwann nicht mehr in ein Hotel. Es ist einfach sinniger, wenn die Anzüge nicht ständig durch Deutschland gefahren werden müssen. Manche Hotels haben für solche Anforderungen für Dauermieter zwar einen Schrank im Keller, aber trotzdem. Gerne nimmt man sich dann ein möbliertes Zimmer vor Ort.

Die Preise solcher Zimmer sind gerade in Städten mit vielen großen Firmen happich. 20EUR/qm sind nix. Im Gegenzug bekommt eine Einrichtung, die beim Auszug der Enkel übrig geblieben ist. Die Matrazen sind durchgelegen und siffig, die Couch von mehreren Katzen zerfetzt – aber durch eine Tagesdecke wird das ein wenig kaschiert. Aus den Resten im Backofen kann man sich noch ein schmackhaftes Mahl zubereiten und der Schimmel im Bad … aber lassen wir das.

Umso mehr weiß man es zu schätzen, wenn die Projektwohnung nicht diesem „Standard“ entspricht. Oftmals sind es ja auch die Kleinigkeiten, die den Unterschied machen.

Aktuell habe ich eine Projektwohnung mit Service. Einmal pro Woche wird gereinigt, Handtücher und Bettwäsche gewechselt.

Und was soll ich sagen: Ich komme zurück in die Wohnung und finde ein kleines Adventsgesteck auf dem Tisch. Das fand ich echt super nett.

Ob ich wohl zum Nikolaus eine Flasche Talisker bekomme?