Archiv für den Monat: Juli 2011

Das schwerste logische Puzzle wo gibt: Die Erklärung

So, jetzt mal die Erklärung der Geschichte:

Alle Einwohner denken ja komplett logisch. Also schauen wir mal in das Gehirn einer Person mit blauen Augen – diese Person weiß natürlich nicht, dass sie blaue Augen hat.

Nehmen wir mal an, es gäbe nur eine Person mit blauen Augen auf der Insel:
Tag 1: „Ok, es gibt also eine Person mit blauen Augen. ich sehe niemanden, also muss ich das sein. Fein, ich bin dann weg.“
Ergebnis: Eine Person verlässt am 1. Tag die Insel

Jetzt nehmen wir mal an, es gäbe 2 Personen mit blauen Augen:
Tag 1: „Ich sehe genau eine Person mit blauen Augen. Entweder ist das die einzige Person, dann geht er heute. Oder ich habe auch blaue Augen, dann bleibt er“
Tag 2: „Ah ja, die andere Person ist geblieben. Also habe ich auch blaue Augen. Und wir beiden können heute die Insel verlassen“

Weiter geht es, nehmen wir an, es gäbe 3 Personen mit blauen Augen:
Tag 1: „Ich sehe 2 Personen mit blauen Augen. Die sehen sich auch. Wenn ich keine blauen Augen habe, werden sie am 2. Tag die Insel verlassen“ (siehe oben – denn diese 2 sehen nur eine Person mit blauen Augen)
Tag 3: „Ah ja, die anderen Person ist geblieben. Also habe ich auch blaue Augen. Und wir 3 können heute die Insel verlassen“
Ergebnis: 3 Person verlassen am 3. Tag die Insel

Und weil es so schön ist, machen wir das mal mit 4 Personen:
Tag 1: „Ich sehe 3 Personen mit blauen Augen. Wenn ich keine blauen Augen habe, sehen diese jeweils 2 Personen mit blauen Augen und werden am 3. Tag die Insel verlassen“ (siehe oben). Ansonsten sehen sie 3 Personen (wie ich).
Tag 4: „Die sind noch da? Dann können wir jetzt gehen“
Ergebnis: 4 Person verlassen am 4. Tag die Insel

Und genau so geht es jetzt weiter. Wir wissen, es sind 100 Personen mit blauen Augen die komplett logisch denken.
Also werden alle 100 Personen am 100. Tag zusammen die Insel verlassen.

Tag 2: „Ah ja. Die andere Person mit blauen Augen hat die Insel nicht verlassen. Also muss es mind. 2 Personen mit blauen Augen geben. Ich sehe auch 2 Personen mit blauen Augen. Wenn ich keine bleuen Augen

Das schwerste logische Puzzle wo gibt

Das hier ist echt nett: http://www.xkcd.com/blue_eyes.html

Hier der Text (aus der Webseite kopiert):
A group of people with assorted eye colors live on an island. They are all perfect logicians — if a conclusion can be logically deduced, they will do it instantly. No one knows the color of their eyes. Every night at midnight, a ferry stops at the island. Any islanders who have figured out the color of their own eyes then leave the island, and the rest stay. Everyone can see everyone else at all times and keeps a count of the number of people they see with each eye color (excluding themselves), but they cannot otherwise communicate. Everyone on the island knows all the rules in this paragraph.

On this island there are 100 blue-eyed people, 100 brown-eyed people, and the Guru (she happens to have green eyes). So any given blue-eyed person can see 100 people with brown eyes and 99 people with blue eyes (and one with green), but that does not tell him his own eye color; as far as he knows the totals could be 101 brown and 99 blue. Or 100 brown, 99 blue, and he could have red eyes.

The Guru is allowed to speak once (let’s say at noon), on one day in all their endless years on the island. Standing before the islanders, she says the following:

„I can see someone who has blue eyes.“

Who leaves the island, and on what night?

Die Antwort ist echt tricky. Ich muss zugeben, dass ich einige Zeit gebraucht habe, um Lösung zu verstehen. Es ist keine Scherzfrage und wir nehmen mal an, es gibt keinerlei Spiegel etc. auf der Insel. Die Antwort ist tatsächlich reine Logik.

Have fun.

Google+ als Projektmanagement Tool

Je mehr ich mit Google+ herumspiele, desto mehr Anwendungsgebiete finde ich. So ist Google+ ein nettes PM-Tool und kann Dienste wie Campfire etc. so ziemlich komplett ersetzen.

Bzgl. Tools zur Projektoptimierung gibt es natürlich gerade in großen Konzernen das berechtigte Problem, dass der Datenschutz die Hände über dem Kopf zusammenschlägt, wenn auf die Idee kommt, Projektinterna in irgendeiner Cloud zu speichern. Trotzdem setzt sich diese Arbeitsweise für verteilte Teams mehr und mehr durch. In Startups und kleineren Firmen ist es inzwischen mehr oder minder der Normalfall.

Was brauchen verteilte Teams?

Kommunikationstools: Die hat Google+ zur Genüge.
Man definiert ein einfach einen Stream mit den Projektmitgliedern und hat ein Newsboard. Zusätzlich gibt es einen Bookmark-Stream in den man Texte und Verweise unterbringen kann.

Videokonferenzen & Chat: Check!
Google+ bietet Chat und Hangout, also auch das ist dabei.

Dokumentenablage: Google Texte&Tabellen
Inzwischen kann man nicht nur Texte&Tabellen, sondern alle möglichen Daten hochladen und anderen Nutzern zur Verfügung stellen. Hier zeigt sich allerdings auch, dass die einzelnen Dienste nicht 100% aufeinander abgestimmt sind. Denn Bilder verwaltet man eigentlich in der Google Welt mit Picasa. Texte&Tabellen kann jedoch auch Bilder verwalten. Aber gut, es sind als alles zugekaufte Anwendungen.

Terminabstimmung: Google Calender
Ok, Outlook ist es nicht wenn es um Terminfindung geht, aber inzwischen recht gut nutzbar.

Ich bin gespannt, wann die ersten Projekte das tatsächlich umsetzen.

Google+

Ha! Ihr dachtet wohl, ich in das einzige Blog, dass nicht seine Meinung über Google+ absondert. Falsch gedacht!

Seit einigen Tagen spiele ich mit Google+ herum. Ich muss zugeben, dass sich mein Leben dadurch nicht grundlegend verändert hat. Trotzdem ist es zweifellos ein wirklich nettes Tool. Fast immer wird es als Konkurrenz zu Facebook beschrieben. Das wiederum sehe ich eher anders. Ich glaube, Google+ wird eher ein Problem für LinkedIn und – vor allem – Xing werden. Zumindest was mein persönliches Nutzungsverhalten angeht.
Bei Facebook habe ich eher wenig Kontakte. Dort sind die Leute, die ich an meinem Privatleben teilhaben lassen will.

Xing auf der anderen Seite ich mehr oder minder ein ausgelagertes Adressbuch. Dort bestätige ich fast alle Anfragen. Bin ich z.B. auf Projektsuche, schaue ich dort nach Projektvermittlern in meinen Kontakten und schreiben diese an. Es wäre doch ziemlich hübsch, wenn ich diese Vermittler einfach in einem „Vermittler“-Circle bei Google+ hätte und für diesen Circle eine „Ich bin aktuell verfügbar“ Meldung schreiben könnte.
Und kommt mir bitte jetzt nicht mit den Xing-Gruppen, diese Bühne für aufgeblasene Selbstdarsteller bei der 99% der Postings nur dem Selbstmarketing dienen.

Google+ hat für mich mehr die Chance, mein neues Adressbuch zu werden. Facebook wird seine Nische im privaten Bereich finden. Ich hoffe inständig, dass ich auf Google+ niemals diese ganzen „Sandy hat 3 Kürbisse bei Blödelfarma gekauft“ Einträge finden muss.

Darüber hinaus ist Google+ eine sehr sinnige Verknüpfung von bestehenden Diensten. Google weiß aktuell alles von mir. Es kennt meine Mails (GMail), meine Bilder (Picasa), meine Urlaubsplanung (googlemaps) und meine Texte. Diese Dienste werden nun durch Google+ verknüpft. Das macht Sinn. Bei Facebook dienen die Fotoalben nur dafür, um sie in Facebook anzuzeigen. Der Chat ist ein Facebook-Chat usw. Diese Dienste sind bei Google eingenständig und können auch völlig losgelöst von Google+ genutzt werden. Das ist so ein wenig wie der Unterschied zwischen Microsoft (ein Tool für viele Aufgaben) und Unix-artigen Systemen (jeweils ein spezialisiertes Tool für eine Aufgabe).

Darüber hinaus denke ich, dass Google+ tatsächlich auch Toole wie Campfire ersetzen kann. Aber dazu morgen mehr.

Sipgate One für iPhone

Dieses Wochenende war ja für neue Technik-Produkte nicht sonderlich ideal. Google+ hat die Dämme ein wenig geöffnet und damit so ziemlich sämtliche Aufmerksamkeit auf sich gezogen.
Bei Bätschmen habe ich zum Glück gelesen, dass es noch eine andere Neuerung gibt.

Sipgate ist ein Anbieter von Voice over IP Telefondienstleistungen. Vor einiger Zeit haben sie mit Sipgate One einen Dienst gestartet, der in etwa mit Google Voice zu vergleichen ist. Man erhält eine Mobilfunknummer und kann anschließend definieren, welche Telefone unter dieser Nummer erreichbar sei sollen: Handy, Festnetz, Skype VoIP usw. Diese Telefone klingeln alle gleichzeitig.

Dummerweise funktionierte Sipgate One bislang nicht mit der Sipgate iPhone App. Dies hat dies endlich geändert. Jetzt kann man also über sein iPhone auch unter der Sipgate One Nummer Anrufe tätigen und SMS versenden.

Der Dienst hat noch einen weiteren hübschen Service. Auf Wunsch nimmt die Mailbox den Anruf nicht nur auf und leitet diesen als E-Mail weiter, der Inhalt der Mailbox wird sogar in Text umgewandelt. Wenn mich also jemand anruft und auf meine Mailbox spricht, bekomme ich eine Mail und kann mir den Inhalt einfach durchlesen. Das klappte in meinen Tests mit deutscher Sprache erstaunlich gut. Wenn man nun alle seine Tefonnummern auf diese Mailbox umleitet, hat man eine zentrale Nummer und eine zentrale Mailbox, egal wo man ist.

Vor allem im Ausland sind VoIP Telefonate eine feine Sache. Ein nutzbares WLAN findet man inzwischen in so ziemlich jeder Stadt. der Kontakt mit den liebsten Zuhause ist dann ohne neue SIM und teure Ferngespräche machbar.

So weit so gut. Schöne neue Welt. Leider hat der Service wohl noch ein paar Kinderkrankheiten. So war teilweise die Sprachqualität eher unterirdisch. Andere Nutzer haben von häufigen Verbindungsabbrüchen berichtet. Ich hoffe mal, dass ändert sich noch kurzfristig. Dann ist es wirklich ein netter Dienst.

In eigener Sache: IPv6

Kurze Mitteilung aus dem Maschinenraum.

Das Blog sollte ab sofort sowohl per IP4 also auch per IPv6 erreichbar sein. Mein Hoster (Domainfactory) bietet das ab heute an (nein, ich bekomme von denen kein Geld, bin aber zufriedener Kunde).