Archiv für den Monat: Mai 2008

Tipp zum Brückentag 1

Wenn man in der Nacht aufwacht. Und wenn man aufwacht, weil irgendein Tier – nennen wir es mal Mücke – einen zerstochen hat. Und wenn es juckt. Und wenn man dann zum Schrank geht – ohne Brille und müde – um die Mückensalbe zu holen.

… Dann ist es echt doof, wenn die die extrem starke wärmende Salbe erwischt.

Also, liebe Kinder: Erst lesen und dann einschmieren …

Langweiliges Projektergebnis

2 Monate haben wir im Auftrag des Kunden nach einer Software gesucht. Wir haben Anforderungen aufgenommen, wir haben Workshops gehalten. Wir haben mit dem Kunden über sein Lieblingsprodukt gestritten, Featurelisten erstellt, Bewertungsrichtlinien eingeführt und verschiedene Metriken eingeführt. In mehreren internen Workshops haben die beteiligten Berater (sehr gute Leute) über die ideale Lösung gegrübelt.

Das Ergebnis dieser ganzen Auswertungen: Wir haben den Marktführer empfohlen.

Irgendwie ja doch unspektakulär …

Windows Bug zu Parallels migriert

Hmm …

Mein Toshiba-Laptop hatte ein Problem: Wenn der Rechner auf Stand-by stand, funktionierte anschließend die
Soudausgabe nicht mehr.

Nun habe ich diese Installation mit Parallels in eine Virtuelle Maschine auf meinem MacBook Pro umgewandelt.

Ergebnis: Wenn der Rechner aus dem Pausemodus aufwacht, geht die Soundausgabe nicht. Interessant…

Mini-Rucksack beim Ruhrmarathon

Argh …
Der Ruhrmarathon findet nun schon bereits zum 5. Mal statt. Da sollte man doch meinen, dass sie es langsam können.

Wenn man einen Marathon läuft, funktioniert das normalerweise so: Wenn man die Startunterlagen abholt, erhält man einen Kleiderbeutel (große Plastiktüte). Dort packt man die Sachen rein, die man nach dem Rennen braucht. Also: Duschzeug, neue Klamotten, neue Schuhe evtl. Prepaidhandy usw. usw.

Karstadt (Sponsor des Marathon) muss offenbar sparen. Als Kleiderbeutel gab es einen Rucksack. Dieser Rucksack ist so extrem winzig, dass man so eben Hose, Pullover und Handtuch hineinbekommt. Auf Schuhe habe ich diesmal dann verzichtet.

Also für alle, die heute ihre Startunterlagen abholen: Kleines Gepäck ist angesagt.

Henry Wanyoike beim Ruhrmarathon 2008

Am 18.05.08 ist der 5. Ruhrmarathon. Dieses Jahr kann man dort nicht nur mir zujubeln – natürlich bin ich wieder dabei. Aber:

Henry Wanyoike ist ebenfalls an Start. Wanyoike (http://www.wdr.de/tv/sport_inside/sendungsbeitraege/2007/1119/vollbrecht_wanyoike.jsp) zählt als bester blinder Marathonläufer.

Der Mann ist einfach unglaublich. Blinde Läufer sind mit einem Band mit ihrem „Führungsläufer“ verbunden. Wanyoike so so dermaßen schnell, dass er regelmäßig seine total erschöpften Begleitläufer an der Ziellienie hinter sich hier ziehen muss.

Er wurde vor 13 Jahren (bis 20 Jahren) plötzlich über Nacht blind. Ich glaube, viele andere wären an diesem Schicksal zerbochen. Wanyoike aber wird zum schnellsten blinden Läufer.

Andreas Niedrig (Iron-Man – sein Werdegang, vom Junkie zum Iron-Man läuft gerade im Kino) wird übrig als Pace-Maker (für 3:30) mit dabei sein.

Software as a Service und Datenschtz

Ein Michael schreibt folgenden Kommentar zu meiner Empfehlung für ein GTD (Getting Things Done) Tool:

Du empfiehlst und verwendest ein Online-Tool für das persönliche Zeit- und Projektmanagement, das alle Deine hochsensiblen, persönlichen Daten (und wohl möglich auch noch Informationen über Deine Kunden) auf einem Server in den USA speichert?
Ich bin wirklich sprachlos über soviel Naivität.
Wohlmöglich wickelst Du den Mailverkehr mit Deinen Kunden sogar mit GMail (Googles Mailsystem) oder über AOL ab, benutzt Google zur Desktopsuche (oder vielleicht Apples Spotlight?) und hast auch die Google Cookies auf Deinem Rechner?

Die Angst ist natürlich nicht komplett unberechtigt. Allerdings geht der aktuelle Trend genau in diese Richtung, und noch weiter.

Immer mehr Dienste werden aus Service angeboten. Selbst sehr große Firmen (DAX 100) nutzen beispielsweise gehostete CRM Software (Salesforce etc.) und legen so sämtliche Kontaktdaten auf einen fremden Server.

Dieser Trend wird in kurzer Zeit absoluter Mainstream werden. Nicht zuletzt Lösungen wie die Google-Office Tools (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation etc. als Serveranwendung) werden durch viele Anbieter auf den Markt geworfen.

Bevor man aber nun wie Michael in Panik ausbricht, sollte man sich folgendes klar machen:
Datenschutz war im Internet schon immer ein Problem

Nehmen wir einfach nur mal Mails: Die Mails werden unverschlüsselt durch die Welt geschickt. Ich habe als Absender keinen Einfluss darauf, welchen Weg die Mail nun hum Zielort tatsächlich nimmt. Es kann sein, dass meine Mail auf mehreren Server zwischengespeichert wird. Und ich habe absolut keine Garantie dafür, dass nicht irgendjemand diese Mail heimlich mitliest.

Es ist einfach, auf die „üblichen Verdächtigen“ wie Google einzuschlagen. Aber Datenschutz beginnt schon viel früher.

Was mache ich also, wenn ich wichtige Mails verschicke? Klare Antwort: Ich verschlüssel die Mail.

Und hier sind wir bei einem leider tatsächlich oft vernachlässigten Punkt. Ich nutze sehr gerne Amazon S3 (eine praktisch unendlich große Internetfestplatte die ich nach Nutzen bezahle). Dort werden die Daten mit einem nur mit bekannten Key verschlüsselt. Die Lösung ist leider nicht absolut ideal, da Amazon den Schlüssel unglücklichereweise auch kennt. Also verschlüssel ich die wirklich wichtigen Daten nochmal mit einem eigenen Key.

Google-Apps nutze ich nicht, weil ich dort keine verschlüsselten Daten ablegen kann (stimmt nicht ganz, ich habe dort DVD Listen abgelegt).

Leider ist die Sensibilität für dieses Thema tatsächlich nicht sonderlich groß. Ich war vor einiger Zeit an der Auswahl eines CRM Systems beteiligt. Eine meiner Auforderungen war, dass ich zu jedem Kontakt Anhänge speicher kann – dies konnten fast alle. Die 2. Anforderung war jedoch, dass diese Anhänge verschlüsselt sind – dies konnte kaum jemand.

Projektmanager Witz

Hier gefunden, hier die Quelle. Ich übersetze ihn mal:

Ein Projektmanager, ein Software-Architekt und ein Hardwaredesigner laufen über einen Strand. Sie arbeiten an einem extrem knappen Projekt und nutzen ihre ihre 30 Minuten Mittagsause für etwas Sonne.

Da finden sie eine Lampe im Sand. Der Hardwaredesigner reibt die Lampe und ein Flaschengeist erscheint.

Ok, sagt der Flaschengeist, ihr wisst, wie es läuft. Wer mich befreit hat 3 Wünsche frei. Weil ihr aber zu dritt seid, hat jeder von euch einen Wunsch frei.

Der Hardwaredesigner: Ich möchte den Rest meines Lebens in einer Villa am Mittelmeer verbringen. Ich möchte genug Geld haben um nie wieder arbeiten zu müssen und eine wunderschöne Frau die sich um mich kümmert.

Es kommt ein Blitz, ein Nebel – und der Hardwaredesigner ist verschwunden.

Der Softwaredesigner: Ich möchte den Rest meines Lebens auf einer Luxusyacht verbringen. Ich will durch die Welt ziehen, genug Geld haben um nie wieder arbeiten zu müssen und nur die schönsten Frauen um mich herum.

Es kommt ein Blitz, ein Neben – und der Softwaredesigner ist verschwunden.

Also zu Dir, sagt der Flaschengeist zum Projektmanager, was möchtest Du?

Sagt der Projektmanager: Ich möchte, dass die beiden nach der Mittagspause pünktlich wieder an ihrem Schreibtisch sitzen.