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cop15 – Der gescheiterte Klimagipfel

Egal welche Alibi-Erklärung in den nächsten Stunden vielleicht noch die Gnade der 193 Staaten findet, der Klimagipfel ist sauber gegen die Wand gefahren worden. In den Geschichtsbüchern wird er vermutlich als verpasste Chance auftauchen. Rhetorik-Bücher werden ihn als wunderbares Fallbeispiel nehmen, wie Verhandlungen scheitern.

Eigentlich haben ja alle Recht. Die Erdöl-Länder haben Angst um ihre wirtschaftliche Existenz. Die USA will nicht mehr machen, als z.B. China – wieder wirtschaftliche Interessen. China erinnert den Westen daran, dass sie natürlich sehr viel mehr CO2 erzeugen als noch vor einigen Jahren, aber halt dabei seien, in die „1. Welt“ aufzusteigen- will man das ihnen verbieten? Die kleinen Länder fragen, warum sie ihren Regenwald um jeden Preis schützen sollen während die Industriestaaten ihre eigene Umwelt munter zerstören – und nebenbei noch die Weltmeere leerfischen. Außerdem sei ihr Anteil nur extrem gering. Ergebnis: Wir müssen handeln, aber es soll nicht weh tun. Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht Nass.

Muss man den Staaten ein Vorwurf machen? Ja und nein. Ursprünglich wollte ich mich jetzt ausführlich über die hirnlosen Volldeppen in Kopenhagen aufregen. Ich wollte schreiben, dass dort die Zukunft meiner (fiktiven) Kinder und Enkel kurzfristigen Wirtschaftszielen geopfert wurden. Aber dann trank ich einen Schluck Kaffee und sah dabei meine Wohnung.

Und die traurige Wahrheit:Die echten Idioten sitzen nicht in Kopenhagen, sondern in meiner eigenen Wohnung!

Ich selber gehe als kleinste mögliche politische Einheit mit denkbar schlechtem Beispiel voran. Während ich mich über den Klimagipfel aufrege, sitze ich alleine in einer 110qm Wohnung, lasse 2 Computer laufen, die Gasheizung erwärmt alles auf wunderbare 21Grad (also 30 Grad höher als die Außentemperatur), eine weitere 30qm Wohnung an meinem Projektstandort hat 15Grad, ich trinke Kaffee aus Südamerika, in einer Tasse die ich in New-York gekauft habe gebrüht mit einer Pad-Maschine und im Moment rödeln Wasch- und Spülmaschine. Ich war in den letzten 12 Monaten auf 3 Kontinenten, bin fast zweimal die Strecke um den Erdball geflogen und ca. 50.000 km alleine mit meinem Auto gefahren. Aus klimaschutzsicht sollte mir die erboßte Erde also in die Fresse hauen bis ich lache.

20% CO2 Reduzierung in 40 Jahren. Pah! Ich könnte meine persönliche CO2 Erzeugung vermutlich binne 6 Monaten um 70% reduzieren. Ich ziehe wieder in eine kleine WG, mache keine Fernreisen, Arbeiten nur an Projekten vor der Haustür und schränke mich stark ein. Warum ich das nicht mache? Klar, ich will das Erreichte nicht einfach so aufgeben. Ich bin quasi mein eigenes China&USA in Personalunion.

Und ich denke, hier liegt ein Teil der Lösung. Jeder Einzelne kann seinen Teil beitragen. Rettet das die Welt? Natürlich nicht. Aber je mehr sich eine entsprechende Mentalität durchsetzt, je mehr wir die Schwerpunkte verschieben , desto eher werden auch die Regierungschechfs auf Klimakonferenzen mit diesem entsprechendem Rückhalt sinnvolle, aber vielleicht wirtschaftlich schmerzhafte Maßnahmen beschließen.

Was mache ich eigentlich bislang: Wenig. Ich habe einen Vertrag bei einem Öko-Strom Anbieter. Mein aktueller Projektvermittler hast sich CO2 Neutralität auf die Fahne geschrieben und unterstützt einige Projekte. Ich spende (manchmal) und unterstütze mit einem monatlichen Beitrag ein Kind in Indien (zumindest hoffe ich, dass es tatsächlich existiert und ich keiner Betrugsorganisation auf den Leim gegangen bin). Ich kaufe Lebensmittel (zu wenig) nach Saison und Region.

Was ist machbar und tut nicht sonderlich weh: man kann seinen Vermieter nerven, eine Photovoltaik-Anlage aufs Dach zu setzen (kann man gut argumentieren, da es sich finanziell rechnet). Weniger Fernreisen. Mehr Fahrgemeinschaften (ist ja auch lustig – zumindes manchmal). Weniger Müll erzeugen. Weniger Quatsch kaufen der eh‘ nach 3 Monaten im Keller landet. Eine kleinere Wohnung näher an meinen Projekten suchen (oder alternativ flugs eine Familie gründen und die Wohnung füllen). usw. usw.

Es gibt viele Möglichkeiten, die persönliche CO2 Bilanz zu verbessern.

Wenn Obama es nicht schafft, müssen wir halt selber ‚ran.

6 Monate Zivildienst

So so, da will die Regierung den Zivildienst von 9 auf 6 Monate verkürzen. Dies bzw. die nun aufkeimende Debatte finde ich ja schon ein wenig verwirrend.

Als ich 1989 meinen Zivildienst angetreten habe, stand auf meiner Einberufung „24 Monate“. Im Zuge des Mauerfalls wurde dann der Wehrdienst allerdings 1990 verkürzt und damit auch der Zivildienst (auf, ich glaube 18 Monate oder so – Update: die Verkürzung war auf 16 Monate, da Wehrdienst nur noch 12 Monate statt 18 dauerte – wobei auf der Seite der Bundeswehr 15 Monate für 1989 steht, aber das stimmt definitiv nicht).

Jetzt laufen die verschiedene Verbände dagegen die Verkürzung auf 6 Monate Sturm und sagen, dass man dann gleich auf Zivis verzichten könne. Dann müsse man den Bedarf anders decken. Beim ASB (so hörte ich es heute im Radio) sind alle Rettungssanitäter Zivis. Klar, die müssen natürlich erst angelernt werden. Wenn man jetzt noch bedenkt, dass neben der Schulung evtl. noch jemand sein Recht auf Fortbildung in Anspruch nimmt und vieleicht mal eine Woche krank wird, lohnt es sich natürlich nicht, ihn erst 3 Monate auszubilden.

Aber moment mal. Zumindest als ich Zivi war hieß es offiziell, Zivildiensleistende würde nur „ergänzende Tätigkeiten“ durchführen. Es ging darum, dass wir Zivis keine Arbeitsplätze wegnehmen dürfen. Oder anders ausgedrückt: Zivis durfen nur Jobs machen, auf die man auch verzichten kann. Klar, das wurde auch schon zu meiner Zeit nicht eingehalten. Aber wenn jetzt die Verbände schreien, dann zeigt es eigentlich nur, wie schlimm es in der Pflege bei uns eigentlich steht.

Einen anderen Aspekt finde ich auch interessant. Ich musste damals meine Gründe zur Kriegsdienstverweigerung einem Ausschuss darlegen. Darüber sollte ich mal einen längeren Eintrag schreiben (ich wurde z.B. tatsächlich gefragt, was ich denn machen würde, wenn ein Verrückter mit einem Flammenwerfer ein Kinderheim abfackelt und ich hätte rein zufällig eine Pistole in der Hand). Wie auch immer auf jeden Fall wurde ich in der Anerkennung meiner Verweigerung darauf hingewiesen, dass der Zivildienst ja darum länger als der Wehrdienst sei, weil der Zivildienst einfacher sei (was für Drückeberger). Wenn jetzt der Zivildienst faktisch kürzer wird als der Wehrdienst (der wohl noch 6+3 Monate dauert?), stimmte das damals also wohl damals nicht so ganz.

Kurzer Schwank zum Schluss, ich wurde übrigens nicht als Kriegsdienstverweigerer anerkannt, weil ich meine Gewissensentscheidung (und das war sie) so überzeugend in der Verhandlung dem Vorsitzenden klar gemacht habe, sondern um Schaden von der Bundeswehr fern zu halten.
Zitat aus der schriftlichen Anerkennung: „Letztendlich stellte sich die Frage, ob der Antragsteller nicht eher einen Schaden als einen Nutzen für die Bundeswehr darstellen würde“ – kein Scherz.

Bundestagswahl. And the winner is …

… nein, nicht die CDU.

Mit Abstand gewonnen haben die Nichtwähler. Sie kommen auf 29%. Die CDU hat dagegen nur 24% (wenn man die Nichtwähler einrechnet).

Das muss man sich mal vor Augen führen. 18 Mio. Menschen haben ihr Privileg auf eine freie Wahl einfach verstreichen lassen. 18 Mio.!! Kaum zu glauben.

Meine Vorschlag für 2013: Wir machen aus dem Wahlrecht eine Wahlpflicht. Zusätzlich zu dem Parteien kann man aber auf dem Wahlzetten „Enthaltung“ ankreuzen. Dann hätte man ein gutes Bild darüber, wie es mit unserem Land bestellt ist.

Meine Wahlentscheidung – Zeit zum Ändern

Es ist ja keine große Überraschung, dass mich die immer weitere Einschränkung der Bürgerrechte ziemlich aufregt. Entsprechend eindeutig ist auch meine Wahlentscheidung für den 27.09. Zum ersten Mal werden ich eine Mini-Partei wählen, die Piratenpartei.

Aber ist die Stimme dann nicht „für den Gulli“ – wie Herr Westerwelle es so schön gesagt hat?
Es ist sehr unwahrscheinlich, dass die Piraten über 5% kommen, richtig. 2-3% wären ein riesiger Erfolg. Aber für jede Stimme bekommt die Partei 70 Cent (85 Cent für die ersten 4 Mio. Stimmen) – und das 4 Jahre lang. Mit der Stimme hilft man also der Partei, ihre Arbeit weiter zu führen:

Die Piraten haben doch nur ein Thema!
Ja, aber ein wichtiges Thema!
Unser Grundgesetz hat verschiedene Säulen. Eine dieser Säulen ist die Menschenwürde. Eine andere Säule sind die Bürgerrechte. Heute gibt es hier aus meiner Sicht ein großes Missverständnis. Die Bürgerrechte sind nicht eine Nettigkeit, die uns unsere Regierung zugesteht. Die Bürgerrechte sind unser Recht, über der Regierung zu stehen. Wir wählen unsere Regierung und wir kontrollieren sie auch – nicht umgekehrt. Das geht sogar so weit, dass uns unser Grundgesetz ausdrücklich erlaubt, gegen Regierungen als letztes Mittel auch mit Gewalt vorzugehen, die die freiheitliche Grundordnung abschaffen wollen (GG 20).
Eben diese Bürgerrechte werden nun mit dem Argument „Krieg gegen den Terror“ immer weiter eingeschränkt. Alleine die Vorratsdatenspeicherung sollte jeden auf die Palme bringen. Es wird genau protokolliert, wann ich wo mit wem kommuniziert habe?!? WTF!

Was spricht schon gegen mehr Überwachung? Ich habe nichts zu verbergen
Richtig! Und weil ich nichts gemacht habe, brauche ich auch nicht kontrolliert werden!

Für den Krieg gegen den Terror müssen wir die Freiheit halt ein wenig einschränken
Unfug! Ersteinmal: Was für ein Krieg? Natürlich gab es schreckliche Verbrechen. Und natürlich muss man die Schuldigen finden und bestrafen. Aber das ist kein Krieg. Ja, es starben viele Menschen, alleine 3000 am 11.9. Ja, das ist schrecklich. Aber jedes Jahr sterben >5000 Menschen auf unseren Straßen. Brauchen wir jetzt also auch einen Krieg gegen Raser? Brauchen wir einen Krieg gegen die Zigarettenfirmen? Brauchen wir einen Krieg gegen Alkohol?
Ich besitze ein unglaubliches Privileg: Ich habe in den 40 Jahre die ich leben nicht unter den Folgen eines Krieges gelitten. Ich konnte 40 Jahre Wohlstand und Freiheit genießen. Damit ich das konnte, haben aber viele Menschen vor mir gekämpft und teilweise ihr Leben dafür geopfert. Freiheit und Bürgerrechte wurden mit sehr viel Blut mühsam erkämpft. Wenn wir dies nun ohne Widerstand aufgeben, ist das eine Beleidigung für diese Menschen!

Langer Rede, kurzer Sinn: Zeit zum Ändern!

Kein schönes Video

Als hier in Dortmund am 5.9. die Nazis eine Demo gemacht haben – inkl. massiver Gegendemo, hat die Polizei die Situation sehr gut unter Kontrolle gehabt.

Bei der Demo Freiheit statt Angst in Berlin machten einige Polizisten ihren Job scheinbar etwas, na sagen wir, übermotiviert.

Man sieht auf dem Video, wie ein Polizist einen Fahradfahrer festhält während ein anderer Polizist ihm mehrfach ins Gesicht schlägt. Ich finde das Video schockierend:

(YoutubeLink)

Tschüss Umweltprämie

Laut Nachrichten wird heute Mittag vermutlich der Topf mit 5 Mrd. EUR leer sein.
Neugierig wie ich nun mal bin, habe ich natürlich gleich mal die Seite der Bafa aufgerufen. Ergebnis:
„HTTP Server Error 503“

Da bin ich wohl nicht alleine mit meiner Neugierde. Oder 20.000 Leute wollen noch schnell die letzten
5000 Prämien kassieren…

Update:
Ah, geht wieder. 500 Anträge sind noch möglich. Viel Erfolg …

Update 2 (11:15 Uhr):
Dat wars. Alles alle.

Politik im Sprechzimmer

Was würde wohl passieren, wenn ich zu einem neuen Kunden gehe und ihm erstmal ein Zettel in die Hand drücke, in dem ich gegen die Voratsdatenspeicherung argumentiere und mich gegen bestimme Parteien äußer? Richtig, der Kunde würde mich hinauswerfen. Es ist schlechter Stil und gehört da nicht hin.

Warum, frage ich mich, lässt sich die Ärzteschaft darauf ein, genau sowas zu mach?!?

Ich war heute beim Dermatologen um mich auf Hautkrebs untersuchen zu lassen. Die erste Überraschung erlebte ich schon, also ich den Termin ausmachte. Alle Hautärzte Südhessens haben sich wohl abgesprochen und weigern sich, die Untersuchung kostenlos durchzuführen. Das ist zwar gesetzlich zu vorgesehen, sie machen es aber nicht. Ihr Argument ist, dass die gesetzliche Untersuchung zu schlecht sei und sie einviel aufwändigere, bessere Untersuchung machen – oder keine. Meine Krankenkasse konnte mir nicht weiterhelfen. Sie empfahlen mir, ich könne doch zu einem Allgemeinmediziner der eine 8-Stunden Fortbildung für die Erkennung von Hautkrebs gemacht hat – das wollte ich jetzt aber nicht.

Also gut. 30 EUR soll wir mein Leben wert sein.

Bei der Anmeldung bekam ich dann ein Din A4 Zettel mit „Patienteninformationen“. Diese Informationen bestanden aus Vorwürfen gegen die SPD (sie wurde explizit erwähnt) und ihre Gesundheitspolitik. Glaubt man dem Zettel, machen alle Fachärzte unglaubliche Verluste und werden bald am Bettelstab enden.

Ich kann die Argumente nicht bewerten, dafür fehlen mir Informationen. Aber ich war kurz davor, einfach wieder zu gehen. Soetwas hat aus meiner Sicht dort nichts zu suchen. Ich möchte geheilt werden und keine Wahlkampfveranstaltung besuchen. Hier wird eiskalt ausgenutzt, dass man zum Arzt gehen muss – man hat ja meistens ein Problem. Auch wird hier das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient missbraucht.

Ach ja, wie meine 30 EUR teure Untersuchung war? Sie hat gefühlte 90 Sekunden gedauert. Man muss dazu wissen, dass ich reichlich, teilweise verfärbte Muttermale habe. Aber so ein echter Experte scannt das natürlich alles aus 2 Meter Entfernung in Rekordzeit …

Realsatire?

Ich sitze gerade vor den Briefwahlunterlagen für die anstehende Kommunalwahl. Zwei Fragen treiben mich um.

1. Wer mag wohl der weniger schlechte Bürgermeister sein?

2. Ist es nicht erstaunlich, dass die zu Wahl stehenden Vertreter der DVU dem Nachnamen nach alle Nachkommen von Einwanderern zur Zeit der Hochzeit des Kohleabbaus im 19. Jahrhundert sind? Die hätten sich also damals dann selber wieder rauswerfen müssen?

Verschwörungstheorien und das Zugangs-erschwerniss-gesetz

Was mir heute morgen unter der Dusche so eingefallen ist. In der ersten Fassung desd Gesetzes Zur „Warnung von Anbietern von Kinderpornographie“ stand noch drin, dass die Stopp-Seite durch das BKA gehostet wird. Jetzt soll es der Diensteanbieter selber machen:

Die Diensteanbieter leiten Nutzeranfragen, durch die in der Sperrliste aufgeführte Telemedienangebote ab- gerufen werden sollen, auf ein von ihnen betriebenes Telemedienangebot (Stoppmeldung) um, das die Nutzer über die Gründe der Sperrung sowie eine Kontaktmög- lichkeit zum Bundeskriminalamt informiert. Die Ausgestaltung bestimmt das Bundeskriminalamt.

Der letzte Satz ist interessant. Also liefert das BKA eine HTML Seite. Jetzt müssen ja laut Gesetz die Provider nicht mehr die IP Adresse des Aufrufenden herausrücken. Brauchen sie auch gar nicht.

Einen entsprechenden Code kann sich das BKA ja einfach selber in den Code einbauen …

Ich bin Straftäter

In der Zeit (siehe) gibt es noch einen anderen Satz:

“Wer die Stoppseite zu umgehen versucht, macht sich bewusst strafbar, weil er dann aktiv nach Kinderpornografie sucht.”

Na, da wird es ja mal Zeit für eine Selbstanzeige.

Es gab nämlich mal einen Internetprovider, bei dem eine Freundin Kundin war. Und dieser Internetprovider hatte Performanceprobleme mit seinen Nameservern. Um das Problem zu lösen, habe ich einfach andere Nameserver konfiguriert.

Damit habe ich die Stoppschilder umgangen. Ok, zwar unbewusst, aber Unwissenheit schützt nicht vor Strafe.

Oh mein Gott! Wenn es doch nur gewusst hätte, was ich da angerichtet habe. Ich wollte doch nur helfen. Und jetzt, jetzt habe ich mich strafbar gemacht. Ich schäme mich ja so…