Guerilla Projektmanagement

IT Projekte und Zeuch

Reifegrad einer agilen Transformation

Es gibt verschiedene Mehr oder wenige komplexe Metriken, um zu bestimmen, wir weit der Transformationsprozess einer Organisationseinheit in Richtung Agilität gekommen ist.

Wenn man als externer Berater zu einem neuen Kunden kommt ist es natürlich extrem hilfreich wenn man weiß, wie weit der Kunde ist und was man an Wissen voraussetzen kann. Aber wie bekommt man schon im Erstgespräch eine einigermaßen valide Einschätzung, wo der Kunde steht?

Da gibt es eine sehr einfache Methode. Wenn das Gespräch in die Richtung „Wir machen ja Schum“ geht, stellt man eine simple Frage: „Warum?“

Antworten in der Richtung „Äh, weil das alle machen“ sind ganz klar ein Zeichen dafür, dass man noch sehr weit am Anfang steht. Auch Antworten wie „Wir wollen schneller sein“ sollten einen vorsichtig werden lassen.

Gibt es eine „richtige“ Antwort auf die Frage, warum man überhaupt Scrum macht? Nein, natürlich nicht. Es gibt Firmen, die mit Scrum ihren extrem schnellen Wachstumsprozess bewältigt haben (schnell im Sinne: von 10 auf 350 Mitarbeiter in 20 Monaten). Es gibt Firmen, welche ihre Qualität massiv gesteigert haben. Es gibt tausend gute Gründe, warum man Scrum macht (und auch viele dagegen). Scrum einzuführen, weil es gerade Mode ist, ist ein schlechter Grund. Scrum einzuführen, weil der aktuelle Prozess nicht klappt ist ein schlechter Grund. 

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