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Deutschland ist zu dick

Es geht ja gerade durch sämtliche Nachrichten: Wir sind alle viel zu dick und müssen uns dringend besser ernähren.

Ich bin bei diesem Thema ja geneigt, Udo Pollmer zu glauben (Eßt endlich normal!), der das alles ein wenig entspannter sieht.

Ich erlebe aber seit einigen Tagen tatsächlich ein Problem in unserer Ernährung am eigenen Leib. Und das kam so:
Meine aktuelle Projektwohnung liegt zwar sehr günstig zu Bahnhof und Kunde, es gibt aber wenig Geschäfte in der Nähe. Einziger Lebensmittelladen ist ein Vertreter einer großen Discountkette.

Nun habe ich schon länger nicht mehr bei solchen Diskountern eingekauft. Das liegt schlicht und einfach daran, dass diese in den letzten beiden Städten in denen ich gewohnt habe einfach zu weit weg von meiner Wohnung waren. Wenn ich das Auto zum einkaufen genommen habe, bin ich dann gleich zu einem der Mega-Läden am Rande der Stadt gefahren. Früher war ich allerdings (wieder auf Grund der räumlichen Nähe) sehr häufig Kunde in entsprechenden Discountläden. Daher hatte ich eigentlich keinerlei schlechte Erwartungen, als ich dort einkaufen ging.

Ergebnis: Diesen ekligen Dreck als Lebensmittel zu verkaufen ist eine Unverschämtheit! So ziemlich sämtliche Eigenmarken die ich probiert habe sind ungenießbar! Und ich rede hier nicht von Fertiggerichten, sondern ganz normal von verschiedensten Dingen. Das war vor einigen Jahren nicht so – zumindest kommt es mir so vor. Der seit Jahren andauernde Preiskampf der Ketten hat (aus meiner subjektiven Sicht) scheinbar dazu geführt, dass die Qualität auf der Strecke geblieben ist.

Man sollte die Managern dieser Firmen zwingen, ihren Mist täglich selber zu essen – vielleicht würde das helfen.

Bevor ich diesen widerlichen Fraß weiter esse, fahre ich jetzt ein paar Stationen mit der Straßenbahn zu einem anderen Laden.

So, das musste mal gesagt werden.

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3 thoughts on “Deutschland ist zu dick

  • Andreas sagt:

    Richtig so. Es erfordert nur wenig mehr Aufwand, sich besser und gesünder zu ernähren.

    Apropos „widerlicher Dreck“…. hattest Du vor ein paar Tagen nicht Teamleitern Cola als Getränk für Wochenendarbeit empfohlen?

  • Sven Rimbach sagt:

    Ja schon, aber was spricht gegen Cola?

  • Alex sagt:

    Naja, ich weiß jetzt nicht genau wovon du da schreibst… Die Eigenprodukte werden doch von großen Produzenten hergestellt, die auch für (ich nenn sie mal Edelmarken) produzieren – hier wird dann in den Medien immer von irgendwelche Billigheimsern angenommen, dass es dann auch das selbe sei, was beim Edelanbieter drin ist, nur weil´s in der selben Fabrik abgefüllt wird, aber gut… Aber was hast du denn jetzt gekauft? Kartoffelsalat aus der Dose? Ist doch klar, dass der nicht schmeckt – da sind wir aber an dem Punkt „Geschmack“ – für die Einen ist es ekliger Dreck, die anderen lieben es (Wenn du weißt was ich meine, Ich liebe es usw…)

    Oder aber meinst du, was in den Discountern z.T. an „Frisch-Waren“ angeboten wird? Hier ist das Angebot extrem Discounter-, Tageszeit- und Wochentagabhängig – dass dann Abends um 7 nur noch angeschimmelte Erdbeeren rumliegen ist doch jetzt keine große Überraschung und mir auch egal, solange die am nächsten Tag weg sind. Ist übrigens auch beim großen Markt am Stadtrand nicht anders – hier zumindest nicht…

    Aber mal mit dem dicken Hammer auf die Discounter schlagen… *pft* ;-)

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