Guerilla Projektmanagement

IT Projekte und Zeuch

Kunden aquirieren

Wie kommt man als selbstständiger Berater eigentlich an seine Kunden? Schaut man ins Internet, finden sich reichlich Projektbörsen und noch mehr Angebote von Projektvermittlern. Die Wirklichkeit schaut ganz simple aus: Keine Kontakte, keine Aufträge. Zumindest bei mir und den Beratern die ich in meinem Umfeld treffe, erfolg eine Beauftragung ausschließlich über persönliche Kontakte und Empfehlungen. Entsprechend ist der Einstieg in den Job für viele Leute hart. Wenn man die ersten Projekte erfolgreich abgewickelt hat, kommen die Folgeaufträge fast automatisch. Bis dahin: kämpfen. Wenn Vermittlungsagenturen wider erwarten doch mal ein Projekt anbieten, ist der Tagssatz oftmals sehr traurig – 300 EUR Tagessatz inkl. Spesen werden ohne schlechtes Gewissen angeboten (Wer das jetzt für viel hält: Man sollte realistisch mit 120-130 bezahlten Tagen im Jahr rechnen. Als festangestellter Projektleiter kommt man aktuell auf 60-70tsd. EUR). Entsprechend braucht man einen Tagessatz von >500 EUR um auf den gleichen Level zu kommen. Und dabei sind die laufenden Kosten – Fahrkosten, Hotel, Büroausstattung – noch nicht eingerechnet).
Das bedeutet aber auch, dass man ständig seine Ohren auf halten sollte und auch mal Projekte an Bekannte vermittelt die man selber im moment nicht abdecken kann.
Was ist also mit den ganzen Projektbörsen wie Gulp und Co.? Im Prinzip wie Lotto: Unwahrscheinlich, das es was bringt aber man kann ja nie wissen …

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