Kanban & Scrum Boards für Leute mit schlechter Schrift

Ich bin ein sehr visueller Mensch. Daher arbeite ich sehr gerne mit Boards und Task-Karten. Dumm nur, wenn man eine so dermaßen miese Schrift hat, dass man seine eigenen Sachen nicht mehr entziffern kann…

Als Lösung habe ich mir einen Label-Drucker geholt. Klappt super! Wie bekommt man die Label jetzt an ein Board – und wie wieder herunter? So:
Wenn man die 38mm Rolle nimmt, bekommt man (wenn man die Höhe entsprechend setzt) Label, die genau auf kleine Post-It Notizen passen. Es bleibt ein kleiner Rand übrig. Das kann man dazu nutzen, mit verschiedenen Farben die Tickets zu beschreiben. Bei uns sind z.B. gelbe Tickets Erweiterungen und blaue Tickets Bugs.

Hier der Link:

Blog-Update

Mir fällt auf, dass ich immer noch mit Word-Press 2.2 unterwegs bin.
Ich werde mich mal an ein Update wagen. Vermutlich wird danach der RSS Feed nicht mehr gehen – oder sonst was passieren.
Aber einfach mal die Seite direkt aufrufen…

De-Mail, die Sicherheit und die Experten

Da gerade das eGovernment-Gesetz durch das Parlament geht, steht De-Mail ja wieder mal in der Kritik. Untauglich, total unsicher oder unqualifizierte elektrische Makulatur liest man.

Eigentlich wollte ich nichts mehr dazu schreiben, da ich mich langsam nur wiederholen kann. Aber einen Punkt habe ich dann doch noch.

Ja, es stimmt. Man hätte De-Mail bestimmt viel sicherer machen können.
Ja, man hätte End2End als Zwang ins Gesetz schreiben können.
… Aber dann hätte man ein Signaturgesetz Version 2 geschaffen. Also ein Gesetz, das in der Praxis ein totaler Flop war.

Folgende Überlegung möchte ich in den Ring werfen:
Laut Gesetz kennen wir u.a. Textform, Schriftform und notarielle Beglaubigung. Die Schriftform wird für viele Dinge benötigt und De-Mail soll nun in vielen Bereichen der Schriftorm gleich gestellt werden. Um eine entsprechende De-Mail abzuschicken, muss ich mich mit hoher Sicherheit (= Besitz und Wissen also entweder mit mobile TAN oder neuem Personalausweis) anmelden. Das ist schon sehr schwierig zu knacken.

Jetzt schauen wir uns mal das „klassische“ Verfahren an. Wie schwierig ist es, eine Unterschrift auf Papier zu scannen, in einen Brief – sagen wir mal eine Wohnungskündigung – einzubauen und dann ein Einschreiben mit falschem Absender zu erstellen? Antwort: Sehr, sehr einfach.

Also, lieber ccc: Wenn ihr denn so gegen De-Mail argumentiert. Warum argumentiert ihr dann nicht bei der Gelegenheit gegen klassische Schriftform? Warum wettert ihr nicht gegen das Fax? Richtig, weil die Verfahren zwar auch nicht 100% sicher sind, aber sie sind sicher genug.

De-Mail ist auch nicht 100% sicher. Es musste ein Weg zwischen „sicher“ und „massentauglich“ gewählt werden. Und das ist meiner Meinung nach gut gelungen. Und sicherer als die klassische Unterschrift ist es definitiv.

Ach ja, wer jetzt PGP ruft, sollte sich mal die Nutzungsqoute anschauen…

Nochmal zum Fachkräftemangel

Ich habe ja vor ein paar Tagen von meinen Erfahrungen auf dem Arbeitsmarkt berichtet.

Bei SpOn wurde das heute aufgegriffen mit gleichem Ergebnis. Erstaunlicherweise sind die Gehälter trotz Fachkräftemangel kaum gestiegen. Hmm …

Hier der Artikel:
http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/fachkraeftemangel-gehaelter-von-informatikern-steigen-um-zwei-prozent-a-886756.html

Fahrtwege

Stufe 1: Man muss den Weg in neue Büro jeden Tag per Navi fahren
Stufe 3: Man fährt den Weg ohne groß darauf zu achten quasi „blind“ – es ist Routine

Stufe 2? Tja … man fährt den Weg ohne Navi quasi „Blind“ … und wundert sich, warum man plötzlich die Straßen nicht mehr wieder erkennt. Anschließend versucht man verzweifelt auf den richtigen Weg zu finden um schließlich doch wieder das Navi anzuwerfen …

Wirtschaftlichkeit von Festangestellen und Externe

Ich habe gerade einen Artikel über eine Studie gelesen. Dort ging es darum, wie wirtschaftlich Festangestellte und Externe sind.

Externe Berater sind am Anfang eines Projektes sinnvoll. Denn auf Grund Ihrer Erfahrung arbeiten sie sich schnell ein. Außerdem stehen sie sofort zu 100% zur Verfügung während der interne Mitarbeiter meistens noch Restarbeiten aus alten Projekten mit sich schleppt.

Irgendwann hat sich der interne Mitarbeiter aber so weit eingearbeitet, dass die höheren Kosten des Externen nicht mehr sinnvoll sind. Die spannende Frage ist nun natürlich, über welchen Zeitraum wir hier reden.

Ich war – aus dem Bauch heraus – der Meinung, dass der Externe so ca. 6-12 Monate Vorteile bietet und anschließend der interne Mitarbeiter wirtschaftlich sinnvoller ist. Laut er Studie sind es aber eher 24 Monate. Bei jedem Projekt bis zu einer Laufzeit von 2 Jahren ist es also finanziell sinnvoll, auf externe Hilfe zu setzen. Wobei man natürlich nicht unterschätzen sollte, dass interner Wissensaufbau auch wichtig ist.