Archiv der Kategorie: Allgemein

Kanban & Scrum Boards für Leute mit schlechter Schrift

Ich bin ein sehr visueller Mensch. Daher arbeite ich sehr gerne mit Boards und Task-Karten. Dumm nur, wenn man eine so dermaßen miese Schrift hat, dass man seine eigenen Sachen nicht mehr entziffern kann…

Als Lösung habe ich mir einen Label-Drucker geholt. Klappt super! Wie bekommt man die Label jetzt an ein Board – und wie wieder herunter? So:
Wenn man die 38mm Rolle nimmt, bekommt man (wenn man die Höhe entsprechend setzt) Label, die genau auf kleine Post-It Notizen passen. Es bleibt ein kleiner Rand übrig. Das kann man dazu nutzen, mit verschiedenen Farben die Tickets zu beschreiben. Bei uns sind z.B. gelbe Tickets Erweiterungen und blaue Tickets Bugs.

Hier der Link:

Blog-Update

Mir fällt auf, dass ich immer noch mit Word-Press 2.2 unterwegs bin.
Ich werde mich mal an ein Update wagen. Vermutlich wird danach der RSS Feed nicht mehr gehen – oder sonst was passieren.
Aber einfach mal die Seite direkt aufrufen…

Nochmal zum Fachkräftemangel

Ich habe ja vor ein paar Tagen von meinen Erfahrungen auf dem Arbeitsmarkt berichtet.

Bei SpOn wurde das heute aufgegriffen mit gleichem Ergebnis. Erstaunlicherweise sind die Gehälter trotz Fachkräftemangel kaum gestiegen. Hmm …

Hier der Artikel:
http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/fachkraeftemangel-gehaelter-von-informatikern-steigen-um-zwei-prozent-a-886756.html

Fahrtwege

Stufe 1: Man muss den Weg in neue Büro jeden Tag per Navi fahren
Stufe 3: Man fährt den Weg ohne groß darauf zu achten quasi „blind“ – es ist Routine

Stufe 2? Tja … man fährt den Weg ohne Navi quasi „Blind“ … und wundert sich, warum man plötzlich die Straßen nicht mehr wieder erkennt. Anschließend versucht man verzweifelt auf den richtigen Weg zu finden um schließlich doch wieder das Navi anzuwerfen …

Wirtschaftlichkeit von Festangestellen und Externe

Ich habe gerade einen Artikel über eine Studie gelesen. Dort ging es darum, wie wirtschaftlich Festangestellte und Externe sind.

Externe Berater sind am Anfang eines Projektes sinnvoll. Denn auf Grund Ihrer Erfahrung arbeiten sie sich schnell ein. Außerdem stehen sie sofort zu 100% zur Verfügung während der interne Mitarbeiter meistens noch Restarbeiten aus alten Projekten mit sich schleppt.

Irgendwann hat sich der interne Mitarbeiter aber so weit eingearbeitet, dass die höheren Kosten des Externen nicht mehr sinnvoll sind. Die spannende Frage ist nun natürlich, über welchen Zeitraum wir hier reden.

Ich war – aus dem Bauch heraus – der Meinung, dass der Externe so ca. 6-12 Monate Vorteile bietet und anschließend der interne Mitarbeiter wirtschaftlich sinnvoller ist. Laut er Studie sind es aber eher 24 Monate. Bei jedem Projekt bis zu einer Laufzeit von 2 Jahren ist es also finanziell sinnvoll, auf externe Hilfe zu setzen. Wobei man natürlich nicht unterschätzen sollte, dass interner Wissensaufbau auch wichtig ist.

Die Jagd nach den besten Köpfen, 2013 Edition

2007 habe ich einige Einträge bzgl. dem immer wieder aufkommenden Thema Mitarbeitersuche geschrieben. Wer sich nicht mehr genau daran erinner kann, hier sind sie:
Die Jagd nach den besten Köpfen Teil 1
Die Jagd nach den besten Köpfen Teil 2
Die Jagd nach den besten Köpfen Teil 3

Auf Grund meiner privaten Situation – als frischgebackener Vater – habe ich mich im Dezember 2012 bei ca.10 Firmen beworben. Ich dachte es sei eine gute Idee, mein Beraterleben aus dem Koffer zu beenden und sich eine „echte“ Stelle zu suchen. Ich halte mich für sehr gut ausgebildet und erfahren. Meinen ersten Arbeitsvertrag aus Softwareentwickler habe ich 1988 unterschrieben. Seit 1996 mache ich Internet-projekte. Mein letztes Projekt hatte ein dreistelliges Millionenbudget. Da müssten potentielle Arbeitgeber doch eigentlich zu finden sein. Ok, ich bin nicht mehr unter 30, aber ich muss auch nicht mehr bei einer hippen, jungen Agentur anfangen (das hatte ich schon früher)

Wenn man die Artikel der letzte Wochen liest, so scheinen die Arbeitgeber ja auch händeringend nach Mitarbeitern zu suchen. Ich persönlich habe bei Bewerbungen in der Vergangenheit immer eine einfach Regel angewendet: Wenn eine Firme den Bewerberprozess nicht im Griff hat, dann hat die viele andere Prozesse auch nicht im Griff.

Wenn man sich jetzt meine Erlebnisse anschaut, dann ist es kein Wunder, dass die Arbeitgeber aktuell solche Probleme haben.

Die Details, von 10 Bewerbungen:
– haben 6 Unternehmen keine Eingangsbestätigung geschickt
– hatten es 7 Unternehmen nicht nötig, mir innerhalb von 3 Wochen zu antworten
– 4 Unternehmen haben auch nach 2 Monaten nichts von sich hören lassen.

5 Unternehmen haben mich dann früher oder später zu einem Interview eingeladen. Von diesen 5 Unternehmen:
– hat ein (!) Unternehmen wirklich versucht, mich im Auswahlprozess fachlich zu prüfen
– haben 3 (nochmal !) Unternehmen mir ein Angebot gemacht, welches finanziell extrem weit unter dem war, was man nach der Stellenausschreibung erwartet hätte.
– genau ein Unternehmen hat sich die Mühe gemacht, und mir eine schriftliche Absage mit sehr netter Begründung (ich war zu teuer …) geschickt.

Alles in allem hatte ich das Gefühl, dass der Bewerberprozess in den meisten Unternehmen sehr viel unprofessioneller war, als ich es noch vor 10 Jahren erlebt habe, als ich nicht selbstständig war, wirklich erstaunlich.

Ach ja: Ich werde nun nach meiner Baby-Pause einer Internet-Agentur als Berater unter die Arme greifen und freue mich schon sehr auf die Aufgabe. Denn die Agentur liegt in der Nähe meiner Wohnung, ist Marktführer in ihrem Bereich, die Leute sind nett und die Arbeit dort macht Spaß.

Lebenszeichen – Parallelprojekte

Ganz schön wenig passiert ist.

Das liegt daran, dass ich aktuell eine ganze Reihe von „Parallelprojekten“ habe.

Projekt 1: Hausbau
Wir bauen uns ein Nest. Beim einem der ersten Gespräche habe ich den Bauträger vorgewarnt, dass es Teil meines Jobs als Berater sei, Verträge zu prüfen und zu verhandeln. Ich glaube, er hat das anfänglich nicht ganz so ernst genommen. 4 Wochen und X Vertragsentwürfe später wurde er dann langsam ungeduldig. Der Fairness halber muss ich sagen, dass unser Bauträger einen eigentlich guten Vertrag vorgestellt hatte. Aber wenn man es gewöhnt ist immer den Worst-Case anzunehmen, findet man natürlich noch viele Punkte.
Kleiner Guerilla-PM Tipp: Gerne packt bei ähnlichen Verhandlungen jemand dann einen Spruch wie „Vertrag kommt von vertragen“ aus – totaler Unfug. Ich streite mich lieber im Vorfeld bei Vertragsverhandlungen als das man sich später über Interpretationen streiten muss wenn es darauf ankommt. Im besten Fall legt man den Vertrag nach Abschluss in die Schublade und kümmert sich nicht mehr darum.

Projekt 2: Heirat
Ich habe lange Zeit nie verstanden, warum Leute heiraten. Dann habe ich genau die Frau getroffen und wusste es sofort…
Guerilla-PM Tipp: 1 Jahr Planung? Lasst euch nicht verrückt machen. Wenn man es ruhig angeht, reichen auch 3 Monate zwischen Antrag und Feier.

Projekt 3: Baby
Proje… Blödsinn. Es ist kein Projekt, sondern ein großes Abenteuer und eine sehr spannende Reise. Ende des Jahres geht es los – aber schon jetzt gibt es kaum ein wichtigeres Thema für uns.