Archiv für den Monat: März 2009

Lustige Hotel-Webseite

Seit meinen New-Economy Tagen kenne ich Thomas Anderer. Er hat (meistens) Geschmack und seine Hotelvorlieben decken sich oft mit meinen. Also fand ich es spannend, als ich auf seiner Homepage eine Enpfehlung für Berlin fand, die ich noch nicht kannte: Lux11 (http://www.lux-eleven.com/)

Die Webseite an sich ist ja ganz nett. Aber sie ist leider ein schönes Beispiel dafür, wie man sich im Detail verlieren kann und zentrale Elemente vergisst. Und da sind wir schon wieder bei meinen beiden Lieblingsregeln:
„First things first“ und „Keep It Simple“

Was z.B. fehlt? Na, die Adresse des Hotels :-)
Oder ist es euch auf den ersten Blick klar, dass die Adresse unter Kontakt/Impressum auch die Hoteladresse ist?

Unter Boking findet man dann eine Verfügbarkeitsanfrage ohne Buchungsmöglichkeit und Preisangaben.
Argh …

Auch ein Weg, Zeitpläne einzuhalten

Das Projekt war bislang nicht gerade ein Erfolg. Es war der X. Versuch und ich bin jetzt der 4. oder 5. Teilprojektleiter. Projektlead sitzt in einem anderen Land.

Die Testphase macht sehr wenig Spaß. Die lokalen Tester haben noch nie etwas von automatisierten Tests gehört. Jede Nacht wird die Datenbank gelöscht. Es dauert alleine 3 Stunden, die Testdaten wieder einzuspielen.

In 3 Tagen soll laut Terminplan die Testphase abgeschlossen sein. Ich habe aber im Bugtracking-System noch ziemlich viele Fehler. Trotzdem reported die Gesamtprojektleitung an die Geschäftsleitung, dass man die Testphase fristgerecht beenden wird und zu diesem Zeitpunkt – wie von der QS gefordert – keine Fehler mehr im Bugtracking-System seien.

Ich gebe zu, dass ich schon innerlich aufgegeben habe. Ich bin echt mal gespannt, wie das funktionieren soll.

Die Lösung 3 Tage später:
Ich rufe das System auf und: Kein einziger Fehler mehr drin. Ich bin verwirrt. Frage an das Projektteam:
„Habt ihr alles erfolgreich getestet?“
Antwort: „Nein“
„Aber, warum sind denn keine Fehler mehr zu sehen?!?“
„Die Zentrale hat alle Fehler gelöscht um so gegenüber der Geschäftsführung Erfolg melden zu können“
„Ha??? Die Fehler sind doch noch drinnen“
„Yepp“
„Und nächste Woche soll die erste Installation statt finden“
„Yepp“
„Aber die wird dann doch verschoben, oder?“
„Nope“

Manchmal bin ich so müde …

Hilfe für Opel

Open braucht Geld, viel Geld. Allerdings mehren sich die Stimmen die vor den Konsequenzen warnen. Wenn Opel Geld bekommt, warum nicht VW, BMW oder Daimler?

Was soll man also tun? Verstaatlichen? Beteiligungen?

Ich würde es ja so machen: Wenn eine Firma Geld vom Staat bekommem möchte, muss die das Geld in Form von höheren Steuern wieder zurückzahlen. Man entwirft einfach eine neue Steuertabelle für solche Firmen. Schlupflöcher wie machen Form der Abschreibungen tauchen dort nicht auf. Die Firma muss 90% ihres Gewinns an den Staat abführen. Solange, bis das Geld zurückgezahlt wurde. Darüber hinaus dürfen Prämien, Abfindungen usw. nicht mehr als 10% des Gewinns ausmachen.

Easy as that…

Tipp: Flight Of The Conchords

Die meistverkaufte DVD in Neuseeland 2008 (und Januar 2009 und Februar 2009):

Flight Of The Conchords sind ein neuseeländisches Comedy-Duo das sich in dieser Serie selber spielt, wie sie versuchen, in den USA Erfolg zu haben. Der Humor ist ziemlich abgedreht.

Wer Dinge wie „The Office“ oder „IT Crowd“ mag, wird das ebenfalls lieben!