Archiv für den Monat: Januar 2009

Doch noch ein Eintrag

Das hier muss ich noch schreiben.
Ich habe mir ein neues Zelt gekauft. Gerade hat der Paketbote es gebracht. Die Aufbauanleitung liest sich so:

1. Die binden Sie zusammen. Diese Stängen ziehen quer den Huelsen des Aussezeltes durch, biegen Sie die Stange und stehen Sie die Hohlespitze in die Verbindungsgestänge, die sich in den Ecken des Zeltes finden.
Die letzte kuerzere Stange ziehen Sie der restlichen Huelse des Ausserzeltes durch und stecken Sie die Stange in die Verbindungsgestänge ein.
(…)
Jetzt steht das Zelt perfekt. Beim Zusammenlegen verfahren Sie umgekehrt.

Wow …

Ich bin dann mal weg

Ihr Lieben,

dieses Blog bleibt bis zum 01.03.2009 ohne neue Einträge.

Ich habe den Goldfisch gegossen, die Blumen gefüttert und den Müll ausgeschüttet. Jetzt gehe ich in den Keller und warte, bis es März wird…

Preisfrage

Woher stammt folgender Dialog:
„Warum haben Sie ihm die Beine abgehakt?“
„Ich hatte doch einen Bandscheibenvorfall und darf nicht so schwer tragen“

A) Aus einem Film von Quentin Tarantino
B) Aus dem Tatort vom 18.1.

Internetzensur funktioniert nicht

Oh man. Die Bundesregierung möchte Sites mit Kinderpornographie sperren.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,601517,00.html

Wir sind uns alle einig, dass Produzenten und Anbieter solcher Inhalte von Elefanten vergewaltigt werden sollten.
Die Idee solche Seiten zu sperren/filtern/wasauchimmer ist aber leider völliger Quatsch. Denn: Es wird nicht funktionieren.

Solche Sperren sollen beim Provider aufgebaut werden. Die haben ja jetzt Zeit und Geld dafür, wo sie gerade die Anforderungen der Voratsdatenspeicherung umgesetzt haben. Die Sperre erfolgt dann an Hand des Rechners, der diese Inhate anbietet.

Umgehen kann man das sehr, sehr simpel: Man richtig einfach einen Proxy ein. Der Proxy hat eine nicht gesperrte Adresse und leitet die Anfragen weiter. Wenn dieser Proxy gesperrt wird, wird der nächste Proxy eingerichtet. Und so weiter und so weiter. Evtl. kann man einfach Tools zum anonymen surfen dazu nutzen,

Nach dem selber Prinzip umgehen übrigens Regierungskritiker in China die Internetzensur (natürlich ist das ein Hase und Igel Spiel…).

Langer Rede kurzer Sinn: Es bringt eher wenig. Was aber meine allwissende Glaskugel sagt: Sollte ein solcher Sperrmechanismus bei den Providern erst einmal installiert sein, wird er nicht nur für Kinderpornographie genutzt. Zuerst werden verbotene Materialien herausgefiltert (z.B. Werbung für beschlagnahmte Filme). Dann werden die nächsten Inhalte gefiltert. Und natürlich werden früher oder später auch die bösen Downloads von Musik und Filmen damit gefiltert.

Ach, es kommen schöne Zeiten auf uns zu…

Infrastrukturprojekte (Teil 1)

Mit Infrastruktur-Projekte meine ich Projekte, die hauptsächlich dazu dienen, bestehende Systeme abzulösen. Eigentlich nicht ungewöhnlich, sollte man meinen. Jedes System ist irgendwann veraltet, hat keinen Support mehr oder erfüllt nicht mehr die Anforderungen. Also sollte es selbstverständlich sein, dass man von Zeit zu Zeit seine Systeme überarbeitet

Das Problem? Nun: Stellen wir uns mal vor, der Vorstand der Firma X bekommt zwei Projektvorschläge.
Projekt 1 wurde von der IT vorgeschlagen. Der Order-Manager soll ausgetauscht werden. Es kostet 500.000 EUR und dauert 2 Monate.
Projekt 2 stammt vom Vertrieb. Es geht um die systemseitige Unterstützung eines neues Produktes. Es kostet auch 500.000 EUR, die Vertriebler sagen aber, das neue Produkt bringt 5 Mio. Umsatz.

Na, und jetzt raten wir mal, welches Projekt vom Vorstand genehmigt wird …

Strukturprojekte haben immer einen schlechten Stand. Der IT Leiter kommt zum Vorstand und versucht klar zu machen, dass der Order-Manager wirklich dringend ausgetauscht werden muss. Der Vorstand lächelt weise. Ach, diese IT’ler. Keine Ahnung von BWL, aber ständig droht die Welt unterzugehen. Aber wenn man ihnen das Budget verweigert, finden sie trotzdem immer einen Weg. Also, so schlimm wird es wohl nicht sein.

3 Monate später bricht der Ordermanager zusammen. Es wird unter Volldampf ein neues System (für 1.4 Mio EUR) binne 2 Wchen installiert. Auf Grund der knappen Zeit klappt bricht das totale Chaos aus. Der Vertrieb ist sauer, der Vorstand auch.

Immer diese blöde IT. Erst meckern sie herum. Dann gibt man Ihnen mehr, als sie wollen und sie bekommen es doch nicht hin.

Vertriebsidee

Wer zuviel Zeit hat …

Ich nutze meine Auszeit gerade dazu, eine Geschiche zu schreiben. Eigentlich sollte es eine Kurzgeschichte werden, aber es wird immer länger …

Jetzt stellt sich die Frage, was damit tun. Früher haben wir unsere Geschichten einfach in der Trash-Mailbox (*) veröffentlicht (Werner: Die Story mir dem Fahrradfahrer finde ich inmer noch klasse). Aber heute will man ja auch Geld verdienen :-)

Meine Idee:

Ich veröffentliche das erste Kapitel auf einer Web-Seite. Dann kann man per PayPal Geld am mich bezahlen (Ja, gebt mir all euer Gold). Sobald ein bestimmer Betrag zusammen gekommen ist (sagen wir mal, 50 EUR), veröffentliche ich das nächste Kapitel.

Ob das wohl funktioneren würde?

(*): Trash Mailbox: Eine Mailbox, die so um 1985 in Dortmund ans Telefon ging. Die ursprüngliche Software stammte von mir, die 2. Version dann von Werner

Mircosoft Songsmith

Microsoft hat ein neues Tool vorgestellt: Songsmith.

Die Idee ist ja eigentlich nett. Man singt einfach in ein Micro und Die Software legt die entsprechende Begleitung darunter.

Brüller Nr. 1 ist das dazugehörige Voideo:
http://research.microsoft.com/en-us/um/redmond/projects/songsmith/
Man achte auf den Laptop. Sieht mir doch sehr nach Macbook Pro aus …

Nun gut, MS ist ja bekannt für seltsame Werbung

Aber natürlich musste ich das gleich mal ausprobieren. Das Ergebnis ist doch eher enttäuschend. Ich denke, dass ich schon in der Lage bin, die Töne einigermaßen zu treffen. Aber nach welchen Kriterien Songsmith dann die Akkorde darüber legt ist mir leicht unbegreiflich. Ok, vielleicht reicht mein Musikverständnis auch nicht weit genug. Aber ich hätte mir eigentlich vorgestellt, dass die Software versucht eine Tonart zu ermitteln und dann die entsprechenden Akkord (Dominante, Subdominante – oder wie das immer auch heißt) nimmt.
Es scheint aber so, als versuche die Software einfach für jeden Takt ohne Sinn und Verstand einen Akkord zu bestimmen. Da dies natürlich nicht 100% klappt, ist das Ergebnis entsprechend doof.

Fazit: Nette Idee, miese Umsetzung.

Shock in der Morgenstunde

Ich bekomme meine Handy-Rechnung. Dies ist aus 2 Gründen spannend. Zum einen habe ich den Vertrag umstellen lassen und bekomme jetzt 20% Rabatt als Selbstständiger. Dann habe ich viel mit dem Ausland telefoniert und die Befürchtung, es könnte etwas teurer werden. Und drittens habe ich meinen Vertrag verlängert und sollte eine besseren Tarif haben.

Der Rechnungsbetrag: 672,60 EUR

Nachdem ich wieder das Bewusstsein erlangt hatte, vom Küchenboden aufgestanden bin und mir den verschütteten Kaffee vom Hemd gewischt habe schaute ich dann mal genauer hin. Ich sollte 600 EUR für Internetverbindungen bezahlen. WTF? Ich habe doch eine Internet Flatrate?!?

Ein Gespräch mit der Hotline brachte die Lösung. Durch die Umstellungen und viel Spaß mit historischen Tarifen ist da wohl einigen schief gelaufen. Ich bekomme eine neue Rechnung.

Da ich ja schon einige Jahre als Berater im Mobilfunkbereich (auch Billing und CRM Systeme) gearbeitet habe, tat mir der arme Hotline Mitarbeiter echt leid. Er meinte, er habe mit dieser Geschichte schon viel Freude mit sehr vielen Kunden gehabt …

Urlaubszeit

So, ihr lieben. Was mach ein selbstständiger Projektleiter, der kein Projekt hat? Richtig: Urlaub.

Die letzten 10 Tage war ich in Thailand. Wer noch nicht dort war, ich kann es nur empfehlen.

Bald geht es weiter zu den nächsten Zielen. Ich habe mir vorgenommen, erst wieder im März auf Projektsuche zu gehen. Sollte es also die nächsten Tage hier etwas ruhiger zugehen, keine Sorge, ich bin evtl. unterwegs.