Archiv für den Monat: November 2008

Apple-Virus

Werner hat es ja schon geschrieben: Apple ist ein Virus.

Bislang konnte ich ja nicht verstehen, warum die Leute die Bedienung des IPhones/IPod Touch so toll finden. Nachdem ich mir jetzt aber den Ipod-Touch gekauft habe muss ich sagen: Ja, ich verstehe es.

So, jetzt muss ich aber weiter „Guitar Rock Tour“ spielen …

ClickAndBuy Konto gehackt

Hoppla,

heute wurde mein ClickAndBuy Konto wohl gehackt. Ich sah zufällig eine Bestätigungsmail, dass ich angeblich Geld auf mein Konto dort von meiner Kreditkarte eingezahlt habe (einmal 25, einmal 5 EUR).

Ich konnte mir das nicht erklären und habe erstmal das Passwort geändert.

20 Minuten später bekomme ich eine Mail, dass mein Konto gesperrt sei, weil mein Passwort zu häufig falsch eingegeben worden sei (weil der Hacker ja mit dem alten Passwort…).

Wenn der Hacker nicht so doof gewesen wäre, mein E-Mail Adresse nicht zu ändern, hätte ich das nie im Leben mitbekommen. Ich habe Click&Buy zuletzt vor 2 Jahren mal benutzt.

Was lernt und dat: Augen auf im Internet. Wenn man einen Account nicht mehr braucht, besser kündigen.

Die netten Kleinigkeiten

Es sind immer die Kleinigkeiten, die ein Projekt ausmachen:

Projekt 1 benötigt den IE7 und sieht unter IE6 echt mies aus
Bei Projekt 2 steht IE6 SP2 in den Anforderungen.

Leider ist Projekt 2 schon installiert und tausende Rechner wurden mit dem IE6 ausgestattet.

Eigentlich war das von mir als Witz gedacht als ich meinte, wäre doch lustig, wenn für Projekt 2 überall IE6 installiert worden sei…

(IE7= Internet Explorer 7, IE6 SP2 = Internet Explorer 6 mit Service Pack 2)

Premiere die 4.

Es geht aber auch anders

Ein Kunde hat mir heute die Abnahme für ein Projekt erteilt. Er hat relativ wenig getestet. Aber auf der anderen Seite weiß er, dass ich auch nach Zahlung der Rechnung für Probleme und Fragen zur Verfügung stehe. Durch die frühzeitige Abnahme bin ich ja eher noch besser motiviert …

Darüber hinaus wurde heute die Rechnung von meinem aktuellen Kunden bezahlt.
Mein aktuelles Projekt läuft über einen Projektvermittler. Die erzählte mir zwar bei der Unterzeichnung des Vertrages, dass sie wöchentliche Rechnungsläufe haben, aber so richtig geglaubt habe ich das natürlich nicht. Aber: Die bezahlen tatsächlich sofort. Normalerweise mag ich ja Vermittler nicht so, aber dieses Mal fühle ich mich wirklich gut aufgehoben!

Ich kann mir also heute Abend eine Tüte Marzipankartoffeln leisten …

Shock beim Check-In

Der Tag war lang, viel länger als geplant. Abends gab es statt gemütliches Restaurant Fast-Food und erfolgreich war der Tag schon mal gar nicht.

Müde komme ich im Hotel an, reiche der Dame hinter dem Tresen meine Bonus-Karte (eine Art Vielfliegerkarte für diese Hotel-Kette) und ersuche höflich um ein Nachtlager.

„Ah guten Abend und herzlich willkommen bei uns. Einen Augenblick bitte“
(Sie tippt)
„Hmm, oh …“
(Ich werde nervös)
„Ich versuche es nochmal …“
(Mein Puls steigt)
„Nein, doch nicht“
(Nein? Was heißt hier Nein?!? Im Geist gehe ich schon mal die möglichen Alternativhotels duch)
„Ja, Guerilla-Projektmanager, es tut mir leid …“
(Argh, ich werde Dich und dieses Hotel verfluchen. Draußen schneit es. Mir ist kalt. Ich bin erkältet. Ich bin müde. Ich will nicht in ein anderes Hotel. Wenn ihr zu doof seid, eine Buchung zu machen, ist das doch nicht mein Problem. Mir schießen Tränen in die Augen)

„… Ihr übliches Zimmer ist leider nicht mehr verfügbar. Ich bringe Sie dann im 4. Stock unter“

Premiere

Eine befreundete Web-Agentur glaubt fest an ein Resonanzprinzip. Sie zahlen Rechnungen aus Prinzip am Tag des Rechungseingangs und haben entsprechend bei ihren Kunden auch eine gute Zahlungsmoral.

Tja, das sehen halt nicht alle Mernschen so. Daher werde ich zum ersten Mal in meiner Laufbahn heute ein gerichtliches Mahnverfahren starten. Mal sehen, ob das Wirkung zeigt.

Die GPM Toolbox: 10 Werkzeuge, 10 Regeln (3/3)

Und hier nun Teil 3:

KnowHow

Der „New-Economy-Ansatz“:
Mangelndes Wissen kann durch genug Einsatz kompensiert werden

Die „IT-Beratungsfirma Methode“:
Wir lernen auf Kosten den Kunden im laufenden Projekt

Besser: Vor Projektstart notwendige Skills klären und Grundlagen erarbeiten.

Dinge, die man gesehen haben sollte:
Risikomanagement
Verschiedene Methoden zur Aufwandsabschätzung von Projekten
Richtig telefonieren
Selbstorganisation
Wissensmanagement

Regel 7: Mitarbeitervorträge
Alle 4-6 Wochen wird ein Nachmittag für Vorträge reserviert
Die Themen werden 2-3 Wochen vorher besprochen und verteilt
Die Vorträge werden Als Folien/Texte archiviert
Die Themen sollten so aufbereitet werden, dass sie alle Anwesenden verstehen (klingt simpel? ist es nicht!)

Werkzeug 7: Wissenspool installieren
– Dies kann ein einfaches gemeinsam genutztes Laufwerk sein
– oder ein Wiki

Koordination

Die meisten Methoden definieren Rollen (Architekt, Projektleiter, Stakeholder etc.). Die „Unified Method“ kennt > 40 Rollen (Extreme Programming >10) Wir nutzen auch ein Rollenmodell, haben aber nur 5 Rollen

Die Rollen:
Projektleiter
– Verantwortlich für den Projekterfolg
– Koordiniert die Kommunikation mit den Kunden

Anforderungsmanager
– Verantwortlich für die Verwaltung der Anforderungen

QS-Verantwortlicher
– Verantwortlich für Qualität
– Gleicht die Lieferung mit Anforderungen ab
– Sein Veto entscheidet über die Auslieferung
– Darf nicht gleichzeitig Projektleiter sein

Lösungsarchitekt (nur für Projekte mit IT Anteil)
– Erstellt die Lösungsarchitektur

Umsetzer (Entwicklung, Grafik.)
– Verantwortlich für die Umsetzung eines Features

Regel 8: Rollen definieren
– Für jedes Projekt Rollen festlegen
– Eine Person kann maximal 3 Rollen ausfüllen
– Rollen leben: Ein QS Manager wird nicht nur benannt, er wird auch gefragt!

Regel 9: Aufwandsabschätzung als Teamarbeit
– Aufwände und Zeitpläne werden nicht „nur“ vom PM erstellt.
– Jeder Feature-Owner ist für die termingerechte Lieferung seines Features verantwortlich
– Eine gute Möglichkeit zur Aufwandsabschätzung ist Planning Poker

Regel 10: Risikomanagement nicht vergessen!
– Schönwetterprojekte kann jeder
– Immer „Plan B“ in der Schublade haben:
– Was kann passieren? Wie können wir reagieren?

Werkzeug 8: Projekt-Laufzettel
– Jedes Projekt bekommt einen Laufzettel
– Der Laufzettel steht eine Stufe über der Feature-Liste und hält die Informationen zusammen
– Der Laufzettel definiert, welche Daten zum Start einer Phase notwendig sind und welche Ergebnisse eine Phase liefert

Werkzeug 9: Projektplanungstool
– Hier gibt es keine Empfehlung, da die Vorlieben extrem unterschiedlich sind.
– Manche Leute mögen MS-Project, andere nehmen lieber Excel.

Werkzeug 10: Das wichtigste PM Tool überhaupt!
– Papier&Bleistift