Marathon Countdown: Noch 7 Wochen

So langsam wird es. Die durch die neuen Einlagen bedingten Umstellungen in meinem Bewegungsapparat verursachen kaum noch Schmerzen und auch mein Verbrauch an Blasenpflastern nimmt langsam ab.

Einen „Langen Lauf“ kann man es zwar immer noch nicht nennen, aber diese Woche habe ich zumindest mal 1 3/4 Stunden ohne Probleme am Stück geschafft. Dabei fühlte es sich an, wie ein lockerer Trainingslauf. Also alles supi!

Für Nichtläufer: Zur Vorbereitung auf einen Marathon sind diese langen Läufe extrem wichtig. Der Rest ist quasi Kür, aber ohne ca. 6 Läufe über 20-35Km wird die Sache schwierig. Der Körper wird bei diesen Läufen immer wieder an die Grenze geführt an der er von Kohlenhydrat- auf Fettverbrennung umschaltet. Beim Marathon passiert dies so ca. bei Km 35. Das ist dann der Moment, wo „der Mann mit dem Hammer“ auf einen wartet. Etwas platter ausgedrück: Der Körper schaltet dann einfach nur in den „Überlebensmodus“ um und hofft, dass die „Gefahr“ (früher der Säbelzahntiger, heute der Marathon) bald aufhört. Je mehr lange Läufe, je weiter kann man diese Grenze hinauszögern.

Ansonsten bin ich von meiner GPS Uhr (Forerunner) extrem begeistert. Gerade wenn man viel in fremden Städten unterwegs ist macht es Spaß, einfach loslaufen zu können. Den Rückweg findet man ja auf jeden Fall. Die Zeit zur ersten Positionsfindung ist etwas lang. Aber ich lege die Uhr jetzt einfach bevor ich mich umziehe auf die Balkon (oder die Fensterbank) und habe dann keine Probleme damit.

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