Archiv für den Monat: November 2006

Mein Projekt: Technologieauswahl

So, da ich dieses Jahr wohl kein neues Projekt mehr bekommen werde, nutze ich die Zeit mich mit einer Idee zu beschäftigen, die ich schon seit einigen Monaten mit mir herumschleppe.

Details zu dem Projekt schreibe ich wenn es – vielleicht mal – fertig ist. Es läuft unter dem Motto „Onlinekaufen mit Spaß“, ist also ein E-Commerce Auftritt bei dem das Kauferlebnis in den Vordergrund gestellt ist.

Schritt 1: Konzept und Prüfung der Idee
Das Grobkonzept ist geschrieben und von einer dritten Person angeschaut worden. Daneben habe ich die Idee einigen Leuten beim Kaffee erzählt. Ergebnis: Alle fanden die Idee gut. Mehr noch: fast jeder hat eigene Ideen und Anmerkungen gehabt. Es könnte also was werden.

Schritt 2: Womit will es denn mal entwickeln? Technologieauswahl
Da das Projekt quasi auf der grünen Wiese entsteht, bin ich bei der Auswahl der Technologie frei. Ok, es sollte etwa sein, von dem ich Ahnung habe…

Prinzipiell geht es ja um folgende Fragen:
Womit gestalte ich das Frontend?
Woraus besteht die Middleware?
Wie sieht die Datenhaltung aus?
Wie gehe ich mit Schnittstellen um?

Einige Punkte sind selbstverständlich:
Die Datenschicht beinhaltet keinerlei Geschäftslogik. Auch Trigger o.ä. sind verboten
Im Frontend ist nur in soweit Geschäftslogik erlaubt, wie es für eine gute Benutzerführung notwendig ist (Prüfung einer Eingabe mittels Javascript etc.)
Schnittstellen sollen so einfach wie möglich und so stabil wie nötig sein
Theme wie MDA (Modell Driven Architekture)

Jetzt also zu den konkreten Möglichkeiten:

1: Reine Java/J2EE
Eigentlich war ich ja immer ein großer Java/J2EE Verfechter. Mittlerweile finde ich aber, dass Jave im Frontend nichts zu suchen hat. Frontends sollte man auf Zuruf ändern können um gute Ergebnisse erziehlen zu können. Daher glaube ich nicht, dass JSP (Java Server Pages) die richtige Wahl ist. Besser ist eine leicht zu ändernde interpretierte Sprache. Interessanterweise haben auch viele der großen E-Commerce Anbieter Frontends auf so einer Basis: Weltbild.de nutzt php, Amazon perl usw. Entscheidung daher: Wenn Java, dann in der Middlware

2: Frameworks wie Ruby on Rails
Ruby on Rails scheint wohl zu helfen, extrem schnell Ergebnisse zu liefern. Da ich mich damit nicht auskenne, werde ich einfach mal in den nächsten Tagen damit ein wenig herumspielen.

3: PHP mit direkter Datenbankanbindung
Dadurch besteht immer die Gefahr, dass man keine vernünftige Trennung zwischen den Schichten erhält und z.B. Geschäftslogik und Frontend in einer Datei/einer Klasse vermischt

4: Javascirpt & PHP & Java Middlware
Schon besser. Allerdings sind 3 Sprachen nicht gerade wenig.

Auch wenn es unrealistisch ist. Ich würde ja gerne so eine Lösung haben:
A) Datenbankschicht ist sehr schmal (MySQL u.ä)
B) Für das Frontend werkeln PHP&Javascript
C) Dazwischen liegt als Middleware eine vernünftige Workflowengine. Dort kann man per Konfiguration einen großen Teil der Geschätsprozesse abbilden. Zusätzlich werden einzelnen Komponenten eingebunden.

Ok, in den nächsten Tagen spiele ich mal mit ein paar Lösungen herum um entscheide mich dann für die Technologie.
BTW: Ich persönlich halte diese „Spielphase“ auch in großen Projekten für extrem wichtig. Sehr häufig legt man sich auf Dinge fest die sich später als fataler Fehler entpuppen. Nur kann man im laufenden Projekt schlecht den Motor wechseln. Daher ist eine kurze Prototyp-Phase – bei dem man bewusst vorher festlegt später alles wieder wegzuwerfen – oft enorm hilfreich. Die dadurch aufgewändete Zeit holt man später doppelt und dreifach wieder herein. Wichtig ist allerdings, dass man diese Phase im Vorfeld zeitlich klar festlegt. Man kann Monate damit verbringen, die richtigen Werkzeuge auszuprobieren. Diese Phase sollte je nach Projekt allerdings höchstens 10-15% des kompletten Projektes dauern.

SabineChristiansen und der Jugendschutz

Gerade habe ich eine kleine Frühstückspause gemacht und dabei den Fernseher abgeschaltet. Auf MDR lief die Wiederholung von Christiansen. Ich schaue das nicht – und wenn sie wie gerade über das Verbot von „Killerspielen“ sprechen, schaue ich es erst recht nicht. Trotzdem habe ich herzhaft gelacht. Weil:

Die Redakteure hatten eine gute Idee. Sie wollten die Zuschauern mal zeigen, was diese „Killerspiele“ denn eigentlich sind und haben auf Monitoren im Hintergrund Spielszenen von Ego-Shootern gezeigt.

Nun ist das mit den Ego-Shootern in Deutschland so: Wenn bei einer Spielfigur zuviel Blut fließt und/oder es zu realistisch aussieht, bekommt das Spiel keine Freigabe ab 16, sondern höchstens ab 18 (das nennt sich dann „Keine Jugendfreigabe“). Die Redakteure bei Christiansen wollten es aber mal so richtig krachen lassen. Also haben sie ein Spiel gezeigt, bei dem mit jedem Treffer ordentlich Blut spritzt.

Darüber hinaus haben die meisten aktuellen Ego-Shooter eh‘ die Einstufung „Keine Jugenfreigabe“. Dies lässt sich einfach unter www.usk.de nachschlagen.

Was ist also passiert: Montag um 10:15 zeigt die ARD Szenen aus Spielen, welche Jugendlichen nicht zugänglich gemacht werden dürfen. Diese Freigabe bedeutet (Quelle usk):

Der Inhalt ist geeignet, die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu beeinträchtigen

. Eigentlich müsste man die jetzt anzeigen.

An statt also mal darüber zu sprechen, dass bei dem Amokläufer von Emsdetten die Eltern ihre Aufsichtspflicht verletzt haben, in dem sie ihm Zugang zu nicht freigegebenen Spielen gegegen haben, macht die ARD Vormittags quasi Werbung für diese Spiele.

So langsam platzt mir echt der Kragen. Offensichtlich läuft bei und irgendetwas falsch. Es gibt Menschen, die so verzweifelt sind, dass sie sich und ihr Umfeld in den Tod reißen wollen. Und das Ergebnis: Die Medien geilen sich an eine Pseudodebatte über Killerspiele auf.

Das ist keine empirische Untersuchung über den Zusammenhang zwischen solchen Spielen und realer Gewalt gibt? Egal! Es reicht doch, wenn man ständig behauptet, solche Spiele würden die Hemmschwelle senken. Das hat man schließlich auch jahrelang bei Horrorfilmen behauptet.

Aktuelle echte Untersuchungen zeigen jedoch, die Verbrechensrate sinkt! Hier eine aktuelle Studie

Hier mal ein Beispiel aus einem anderen Bereich:
Viele Kampagnen behaupten, Pornos seien schädlich. Männer würden ein falschen Bild von Frauen bekommen und sie als allzeitbereite Fickmaschinen sehen. Beispiel: PorNO
Es gibt jedoch Untersuchungen die zeigen, dass mit steigendem Konsum von Pornographie die Zahl der Vergewaltigungen sinkt. Hier mal ein Text. Und hier noch einer

Zu der Diskussion um Verbote ein abschließenden Statement meines Vaters:

Wenn es verboten ist, ist es erst recht interessant

Projektsuche 1: Kundenschutz

Schade, ich habe ein Projekt angeboten bekommen. Dummerweise habe ich für diesen Kunden einen Kundenschutz über einen anderen Vermittler. Rechtlich ist das zwar kaum haltbar, aber es ist für mich einfach ein Gebot der guten Zusammenarbeit, sich nicht einfach darüber hinweg zu setzen. Wer kann schon sagen, ob der Vermittler den ich dadurch ärgere mir nicht morgen einen super Auftrag besorgt…
Schade, aber kann passieren.

Stoiber kennt sich aus

Der Stoiber, das ist das ganz schlauer Mensch. der führt schließlich ein erfolgreiches Bundesland. Und er würde auch nicht lügen, warum auch. Also hat er wohl Recht mit seiner Aussage:

Killerspiele animieren Jugendliche, andere Menschen zu töten

Ich habe Angst. Es gibt alleine in Deutschland Millionen Spieler. Und denkt doch nur mal an Süd-Korea. Dort gibt es tausende Profis die mit Killerspielen ihr Geld verdienen. Ach, was sag ich, nicht nur in Süd-Korea, im ganzen asiatischen Raum.

Weltweit gibt es also viele Millionen sogenannter „Spieler“ die dazu aniniert worden sind, Menschen zu töten.

Oh man! Ich traue mich ja gar nicht mehr auf die Straße. Wahrscheinlich gibt es in jedem Bus, in jeder Straßenbahn, in jedem Kino mindestens eine Person, die animiert wurde, andere Menschen zu töten. Millionen tickender Zeitbomben.

Und es ist doch noch viel schlimmer. Denkt doch mal an die vielen Fantasie-Rollenspieler. Auch dort wird ständig mit schrecklichen Waffen gemordet. Noch mehr Tötungsmaschinen.

Ich… ich werde das Haus einfach nicht mehr verlassen. Nie wieder. Ich bleibe einfach zuhause. Der Stoiber hat das gesagt. Und der wird doch nicht einfach einen populistischen Scheißdreck erzählen. Der meint es doch gut mit uns. Da gibt es bestimmt fundierte Untersuchungen, die das belegen. Ansonsten würde er das doch nicht sagen, dass wäre doch nur zynisch den Opfern gegenüber. Der will uns doch nur helfen.

Das wird es sein. Ich bleibe einfach an meinem Schreibtisch. Dann kann mir nichts passieren. Und außerdem habe ich HL2 Episiode 1 noch nicht zuende gespielt…

Projektabschluss

Es ist vollbracht. Tatsächlich habe ich alle Projekte abgeschlossen. Jetzt noch schnell ein paar Rechnungen schreiben und ich bin fertig.

Das erste Mal seit 15 Monaten stehe ich also ohne Auftrag da. Ich habe Urlaub!

Wow, ich kann endlich die ganzen DVDs anschauen, die ich mir die letzten Monate gekauft habe.
Ich könnte mich um mein internes Web Projekt kümmern.
Ich … sollte mich wohl auch nach neuen Aufträgen umsehen …

Horrorfilme und Killerspiele

Es gab mal einen Film namens Carrie. Der Film basiert auf einem Buch von Stephen King. Irgendwann vor vielen Jahren brachte ein Mädchen seine Mitschülerinnen um und erzählte später, dieser Film habe sie dazu inspiriert. Es gab noch einige andere ähnliche Vorkommnisse. Und siehe da: Man hatte ein wunderbares Feindbild.

Es war nicht die Erziehung, es war nicht die Schule, es war nicht die Gesellschaft. Nein, die Horrorfilme haben in den 70’ern und 80’ern die Kinder zu Tötungsmaschinen werden lassen.

Natürlich gab es auch schon vorher Horrorfilme. Aber dank der Videorekorder konnten wir uns als Jugendliche in der 80’ern viel einfacher mit Material versorgen. Filme wie Tanz der Teufel kannte so ziemlich jeder – trotz deutschlandweiter Beschlagnahmung. Unserer Einkaufsliste war die Indizierungsliste der Bundesprüfstelle für jugendgefärdende Schriften. Wir haben sie alle gesehen. Und gute Horrorfilme liebe ich auch heute noch.

Ich schaue also seit fast 25 Jahren Horrorfilme (was also bedeutet, dass meine Eltern ihre Aufsichtspflicht verletzt haben – aber das ist hoffentlich verjährt). Trotzdem habe ich noch niemanden ermordet. Ich habe sogar den Kriegsdienst verweigert (so richtig mit Waffe ablehnen in der Grundausbildung und Prüfung vor Ausschuss). Habe ich also nochmal Glück gehabt? Nein, natürlich nicht. Weder Horrorfilme, noch Comics (als erste Werke landeten 2 Tarzan Comics 1944 auf dem Index) oder Wasauchimmer machen jemanden zu einem Verbrecher.

Irgendwann hatte sich das Feindbild Horrorfilm dann auch totgelaufen.

Heute kann man Tanz der Teufel (um 2 Minunten gekürzt) ab 16 in jedem Laden kaufen. Und jede Folge von Navy CSI zeigt mehr Guts&Gore als ein durchschnittlicher 80’er Streifen der auf dem Index gelandet ist. Untersuchungen belegen, dass Horrorfilme Agressionen eher abbauen als sie zu fördern.

Verdammt, muss man sich jetzt also doch wieder auf die Erziehung konzentrieren. Nein, zum Glück nicht. Denn wir haben ja ein neues Feindbild: Killerspiele.

Jeder Counterstrikespieler ist ein potentieller Amokläufer – zumindest wollen uns das Leute wie Schönborn einreden. Oh verdammt, ich bin also auch gefärdet. Wenn ich mich abends mit meinem Kumpel auf eine Runde HL2 oder fear treffe, war das für mich bislang so ähnlich wie Kartenspielen – eine nette Entspannung. Aber nein, ich habe mich dadurch einer nicht zu unterschätzenden Gefahr ausgesetzt. Uff, nur gut, dass ich jetzt gewarnt bin.

Die traurige Wahrheit ist doch: Es wird immer jemand da sein, der durchdreht. Es wird immer Menschen geben in deren Gehirn es plötzlich „klick“ macht und die dann unglaubliche und erschreckende Dinge tun. Gab es immer und wird es immer geben. Das ist tragisch. das kostet Menschenleben. Manchmal kann man es verhindern. Manchen Menschen kann man helfen. Manchmal kann man nichts machen.

Aber das ein Verbot von Counterstrike unsere Welt besser machen würde ist ein so unglaublicher Unfug, dass man solche Politiker sofort rauswerfen sollte.

Nachtrag:
Der Amokläufer hatte einen Blog. Da man den Link vermutlich problemlos bei Google findet, hier ist er resistantx.livejournal.com .
Zitat gefällig? „Was hab ich denn jetzt noch zu verlieren…nichts – Ich habe schon alles verloren. Es ist die Hölle, ein Leben vergeudet…das darf alles nicht wahr sein.“ Diese Hilferufe sind über ein Jahr alt! Offenbar hat das entweder niemand aus seinem Umfeld gelesen, oder niemand hat ihn ernst genommen. Aber klar, es sind die Killerspiele (was immer damit gemeint ist). Wäre auch zu abwegig sich vorzustellen, dass hier offensichtlich sein Umfeld die Signale falsch gedeutet hat (was jetzt kein Vorwurf sein soll, ich kann mir logischerweise kein Urteil erlauben).

Pro7 macht sich viel Arbeit

Man, Pro7 macht sich aber echt viel Arbeit.
Bei Amazon sind Cover einer CD aufgetaucht, die es noch gar nicht geben sollte. Es handelt sich um die Siegersingle der Popstars. Aber die Sieger stehen ja noch gar nicht fest. Da gibt es ja noch eine Finalshow mit Publikumsvoting…

Aber keine Sorge, Pro7 hat ja eine Erklärung:

Allen Spekulationen zum Trotz: Es handelt sich dabei NICHT um die finale Bandkonstellation. Für jede mögliche Kombination aus drei Mädels wurde so ein Entwurf erstellt, um bereits mit dem Finale ein fertiges Cover zu haben.

Ok, es gibt momentan 6 Mädels, die im Finale sind. Viele Möglichkeiten gibt es nun, 3 Mädels aus 6 zu kombinieren. Also, wie war das noch mal, 3 aus 6 ohne Wiederholung…. müsste also 6 über 3 sein. Also: 6*5*4 = 120. Pro7 hat also 120 CD-Cover auf Verdacht generiert.
Nachtrag: Ich Schwachkopf. Es sind natürlich nicht 120. Die Reihenfolge ist ja egal. also 120/6 = 20. Na gut, das geht ja wieder.

Man, der arme Praktikant der das machen musste…
Ok, wenn ich mir http://www.monrose-girls.de/ anschaue, ist das erste Cover (welches bei Amazon aufgetaucht ist) völlig anders ausgeleuchtet als die anderen Cover. Aber das ganz auch ganz einfache Ursachen haben.

Bluescreen ala Google

Wenn eine Google Applikation einen Fehler macht, kommt folgende nette Fehlermeldung:

Oops!
That wasn’t supposed to happen.
©2006 Google

Hübsch, oder? Hmm, aber meinen die wirklich, sie haben das (c) auf „That wasn’t supposed to happen“?

2 Bücher

Ich lese meistens mehrere Bücher parallel. Manchmal findet man unbeabsichtigt interessante Parallelen.

Buch 1: Wir nennen es Arbeit.
Buch 2: iWoz – die Lebensgeschichte des Apple I Erfinders.

Wir nennen es Arbeit ging mir zeitweise richtig auf die Nerven. ich mag es einfach nicht, wenn mir jemand ständig beweisen will, wieviel tolle Bücher er doch gelesen hat. Wie auch immer. Eine Kernaussage des Buches ist, dass klassische Firmenstrukturen nicht ideal für Wissensarbeiter sind. Allerdings kann man über die Schlussfolgerung, dass man besser in gar keiner Firma arbeiten solle, geteilter Meinung sein. Ich glaube schon, dass es Firmenstrukturen gibt, welche auch für Wissenarbeiter funktionieren.

Die im Buch beschriebene Arbeitsweise sieht – vereinfacht beschrieben – so aus: Man lebt am Rande des Existenzminimums und „arbeitet“ statt im Büro in einem Cafe mit WLAN. Dazu kann ich nur auf „Zen und die Kunst ein Motorrad zu warten“ verweisen: „Wenn du in eine Motorradwerkstatt gehst und es läuft ein Radio: geh wieder raus! Die Leute lieben nicht ihre Arbeit. Sie müssen sich offensichtlich von ihrer Arbeit ablenken lassen“. Wenn jemand also seine Arbeit so sehr verachtet, dass er dafür in ein Cafe gehen muss … Wer sich richtig, also wirklich richtig, auf seine Arbeit konzentriert, vermeidet absolut jede Ablenkung – und geht danach ins Cafe.

Bei iWoz gibt es auch einen Tipp. Und der ist befreit von dem ganzen Geschwafel, trifft aber den gleichen Punkt: „Wenn du als Ingenieur wirklich etwas erschaffen willst, arbeite alleine!“. Wirklich gute Arbeit wird nicht durch Komitees geleistet, sondern durch einzelne Personen.

Das bedeutet allerdings nicht, dass man nicht in einer Firma arbeiten soll. Wenn man eine Firma gefunden hat, die einem alle Freiheiten gibt, jedoch die Routine von einem fernhält, umso besser.

Lebenshilfe: How to rid of the T-Net Box

Nach meinem Umzug hatte ich plötzlich eine T-Net Box. Ich wollte die zwar nicht haben, aber unsere Freunde in Magenta schalten das mittlerweile prinzipiell zu.

Kein Problem, dachte ich, einfach per T-Net Box Menü wieder ausstellen.
Ergebnis: Die T-Net Box springt immer noch an.

Ok, dann eben anders. Anruf bei der T-Net Box Hotline. Der Operator schaltet die Box aus und ich habe Ruhe.
Na, also fast. Der Operator hat die Box ausgeschaltet und die Box ging immer noch ran.

Offenbar wollte die T-Net Box sich nicht so leicht verabschieden.

Im 3. Anlauf hat es nun geklappt. Wie? So:
1. Hörer abheben, #888# wählen, Ansage hören, auflegen
2. Hörer abheben, #555# wählen, Ansage hören, auflegen

Wenn die das gleich auf die Auftragsbestätigung schrieben, wäre unser aller Leben leichter…