Guerilla Projektmanagement

IT Projekte und Zeuch

Trickreiche Tools: Projekttagebuch

„Das habe ich doch nie zugesagt“
„Vielleicht irre ich mich ja, aber hatten wir nicht zusammen ein Gespräch am 1.2. bei dem auch Herr Müller dabei war in dem es um genau dieses Thema ging? Fragen wir ihn doch mal“.

An solche Details kann man sich erinnern, wenn man ein super Erinnerungsvermögen besitzt – was für mich persönlich schon mal flach fällt.

Der andere, wohl bessere Weg, ist ein „Projekttagebuch“: Eine Textdatei in der man jeden Tag ein paar Infos über das Projekt einträgt. Was ist passiert? Mit wem wurde was besprochen? Gibt es größere Probleme, die man festhalten sollte? Welche größeren Entscheidungen hat man gefällt.

Daraus soll kein Roman werden und pro Tag maximal 5 Minuten dauern. Diese Zeit sollte man sich aber nehmen. Der Erfolg ist dafür umso größer. Einmal hilft es einem, jederzeit Überblick über das Projekt und die Historie zu behalten. Darüber hinaus lernt man aus der Nachbetrachtung, was funktioniert – und was nicht.

Wie bei jedem anderen Tagebuch auch ist der Inhalt nur für einen selber bestimmt. Also kann man auch ein paar persönliche Einschätzungen zu Personen dort festhalten. Wenn man diese Person nach längerer Zeit wiedersieht weiß man sofort, worauf man achten sollte.

3 thoughts on “Trickreiche Tools: Projekttagebuch

  • fjodo sagt:

    Ich kenne jemanden, der führt immer eine dicke DIN-A4-Kladde mit sich rum. Und wenn es mal Unklarheiten gibt, dann schaut Herr Y. (Abkürzung des Nachnamen geändert) in seine Kladde und stellt fest: „Moment, das haben wir doch schon dann und dann besprochen.“ Super, alles klar, das hilft uns weiter. Also macht das Ganze Sinn. Und niemand kann einmal angenommene Verantwortungen von sich weisen.

    P.S: Herr Y. ist heute kurz vor der Rente und trotz seiner Fähigkeiten immer noch auf unterster Sacharbeiterebene tätig.

  • Great Gonzo sagt:

    > Herr Y. ist heute kurz vor der Rente und trotz seiner
    > Fähigkeiten immer noch auf unterster Sacharbeiterebene tätig.

    Falsch, es muss heißen ‚wegen‘ seiner Fähigkeiten.

  • Roland sagt:

    Da trifft der Spruch „wer schreibt der bleibt“ mal wieder voll zu !

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